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Einzelhandel Wittenburg : Politik will Innenstadt stärken

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Stadtvertreter von Wittenburg beschlossen kurz vor der Sommerpause das neue Einzelhandels- und Zentrenkonzept.

von
erstellt am 21.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Auf der letzten Sitzung vor der Sommerpause befasste sich die Wittenburger Stadtvertretung mit dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Stadt, das beschlossen wurde. In einer öffentlichen Bauausschusssitzung vor der Zusammenkunft der Stadtvertreter erläuterte Mathias Vlcek von der BBE Handelsberatung GmbH das Konzept, das einerseits den Ist-Zustand in Innenstadt und Peripherie darstellt und Alternativen zeigt. Bereits Mitte der 90er-Jahre hatte die Kommune ein Konzept zur Entwicklung des Einzelhandels beschlossen. Schaut man sich den Ist-Zustand an, wird das Problem deutlich.

Weiterhin müssen immer mehr kleine Geschäfte aufgeben, weil sie nicht konkurrenzfähig sind. Die Ketten, Supermärkte und der Internet-Handel bieten den Kunden preislich viel bessere Angebote. Hier versucht die Wittenburger Stadtpolitik jetzt gegenzusteuern, wenngleich das beispielsweise der Wittenburger Geschäftsmann Jürgen Bußmann, selbst langjähriger Stadtvertreter und Einzelhändler, als schwierig erachtet. „Ich bin seit 30 Jahren Einzelhändler und weiß wie kompliziert es sich darstellt, Geschäfte in der Innenstadt zu halten oder neu zu vermieten“, sagte er.

Und was schlägt nun die BBE Handelsberatung GmbH vor? Das Konzept bewertet die Zentrumslage in der Altstadt, den Ergänzungsbereich in der Hagenower Chaussee und das vorgesehene Outlet Center . Vor allem der Zentrumsbereich in der Altstadt soll mit einer gezielten Lenkung des Hauptsortimentes weiter gestärkt werden, um so die Attraktivität der Altstadt zu stärken.

„Um die Grundversorgung mit Waren des kurzfristigen Bedarfs möglichst konzentriert und auch für weniger mobile Bevölkerungsteile fußläufig zu gestalten, ist vorrangig die Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben mit Lebensmitteln und sonstigen nahversorgungsrelevanten Sortimenten in den zentralen Versorgungsbereich Altstadt zu lenken“, heißt es beispielsweise im Konzept.

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