Boizenburg/Berlin : Politik hautnah erlebt

Gemeinsam wollen sie viel erreichen: Daniel Rupp, Anouk Grospitz, Johann Dietsch und Luisa Stepan bei den Jugendpolitiktagen in Berlin.
Gemeinsam wollen sie viel erreichen: Daniel Rupp, Anouk Grospitz, Johann Dietsch und Luisa Stepan bei den Jugendpolitiktagen in Berlin.

Vier Boizenburger reisten zu den Jugendpolitiktagen nach Berlin

svz.de von
19. Mai 2019, 05:00 Uhr

Beeindruckende Erlebnisse in Sachen demokratischer Verwirklichung haben vier Jugendliche aus Boizenburg und Umgebung gesammelt. Zwei junge Frauen, Anouk Grospitz und Luisa Stepan, sowie zwei junge Männer, Daniel Rupp und Johann Dietsch, zog es zu den Jugendpolitiktagen in die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland - nach Berlin.

Ihr Anliegen war dabei - bei all den vielen Eindrücken in der Metropole und den vielen Jugendlichen aus ganz Deutschland - auch ganz lokaler Natur. Engagieren sie sich doch in einer Gruppe von rund zehn Heranwachsenden schon seit über einem Jahr im „Interessenverband Jungendparlament in Boizenburg“ für eine dauerhafte, politische Institution für Jugendliche in der Fliesenstadt (SVZ berichtete).

„Im Zuge unseres Engagements sind wir natürlich auch in den sozialen Medien unterwegs und vernetzt mit anderen Jugendlichen aus Deutschland, die ähnliche Ziele haben oder diese sogar schon realisiert wissen. Durch die sind wir auch auf diese Veranstaltung gestoßen und waren sehr froh darüber, dass wir uns einmal hautnah sehen konnten“, berichtet Luisa Stepan über einen Bestandteil des Programms in Berlin.

Über den Zeitraum von vier Tagen haben sich die Jugendlichen außerdem im großen Plenum der rund 350 Mitstreiter wie auch in kleinen Gruppen unter anderem viel dem Thema gewidmet, wie Politik zukünftig aussehen könnte. Auch der Umweltschutz spielte in den Gesprächen immer wieder eine Rolle und natürlich die Beteiligung Heranwachsender an der Politik.

„Am beeindruckendsten fand ich allerdings, zu sehen, wie gut Demokratie als Miteinander funktioniert“, erzählt Luisa Stepan weiter. Sie hat dabei noch immer das Abstimmungsmodell der Jugendpolitiktage vor Augen, an dem jeder teilhaben konnte, aber auch ein jeder lernen musste, sich einer Mehrheit unterzuordnen.

Bei so viel Rückenwind sind die vier Jugendlichen von der Elbe ebenso stolz darauf, dass auch die große Bundespolitik von ihnen und ihren Mitstreitern Kenntnis genommen hat. War doch neben vielen Staatssekretären auch Bundesfamilienminsterin Franziska Giffey vor Ort bei den Jugendlichen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen