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Oetker-Forschungszentrum Wittenburg : „Pizza-Schmiede“ für die Welt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Der Innenausbau des Oetker-Forschungszentrum hat begonnen. Start der internationalen Arbeit im Juli geplant

von
erstellt am 29.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Es wird eine Pizzafabrik im Kleinen, auf höchstem Niveau, gebaut als Forschungsstandort für die ganze Welt. Experten von Dr. Oetker in Wittenburg haben vor Unternehmern erstmals Details des neuen Forschungszentrum „4U“ vorgestellt, das im Sommer eröffnet werden soll. Ergebnis: Es wird eine hochmoderne und flexible Forschungsanstalt für alle nur denkbaren Produktionsprozesse, die es weltweit für Pizzen gibt. Allein die Versuchshalle wird über eine Grundfläche von 2500 Quadratmetern verfügen. Der avisierte Chef des Forschungszentrums des Konzerns, Jan Sylvester, berichtet  beim Stammtisch des Unternehmerverbandes West-Mecklenburg, begeistert von den völlig neuen Möglichkeiten, die das Zentrum bieten werde. Man werde komplette Durchläufe fahren können. Sämtliche in der Welt vorhandenen Gärsysteme, Öfen und Backlinien könnten produktionsnah getestet werden. Zur Ausstattung des insgesamt großzügig eingerichteten  Zentrums gehören auch eine komplette Belegstrecke, inklusive Schockfrostung und Verpackung.

Wie wichtig gerade das Thema „Belegung“ der Pizzen ist, zeigte sich beim anschließenden Rundgang der Unternehmer im Wittenburger Werk. Bei einer durchschnittlichen Tagesproduktion von etwa 700 000 Pizzen wirke sich jede noch so kleine Veränderung und Verbesserung bei der Belegung der Pizzen enorm aus“, hatte Werksleiter Dr. Detlef Förster den sehr interessierten Besuchern erklärt.

Wilhelm Schefe, der Geschäftsführer des Unternehmerverbandes, hob auf dem Stammtisch die enorme Bedeutung des Wittenburger Oetker Werkes für die Region hervor. Das neue Zentrum sei eben nicht eine weitere Produktionsstätte, wie es in der Region viele gäbe, sondern hier werde tatsächlich Forschungsarbeit für eine weltweite Produktion betrieben. Das stärke die Position des Unternehmens, das mit seinen derzeit mehr als 930 Mitarbeitern sowieso eine große und wichtige Adresse in der Region sei. Gute 17 Millionen Euro soll das Zentrum am Wittenburger Südring kosten. Man liege nach wie vor im Zeit- und Budgetplan. Mit dem Bau wurde im Mai 2015 begonnen, aktuell  wird mit der technischen Innenausstattung begonnen, Ende Juni diesen Jahres sollen die Vorarbeiten und Erprobungen abgeschlossen sein, bevor das Forschungszentrum im Juli eröffnet wird.

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