Lückenschluss für Radfahrer : Picher: Radweg nimmt Form an

Bauleute der Firma MUT gestern beim Befestigen der Böschung.  Fotos: Hirschmann
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Bauleute der Firma MUT gestern beim Befestigen der Böschung. Fotos: Hirschmann

Entlang der Kreisstraße 22 entsteht derzeit neue Fahrradtrasse. Fertigstellung des ersten Abschnittes im Sommer vorgesehen.

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03. Mai 2017, 05:00 Uhr

Die Arbeiten zum neuen Radweg von Picher nach Strohkirchen laufen. Gestern hatten die Bauleute der ausführenden Firma MUT an einem Wasserlauf auf der Gemarkung der Gemeinde Picher mit schwerer Technik damit zu tun, die Böschung mit Gittersteinen abzusichern.

Der Bürgermeister von Picher, Detlef Christ, ist sichtlich zufrieden, dass die Arbeiten ohne Beanstandungen laufen. Los gingen nach seinen Worten die Arbeiten entlang der Kreisstraße 22 am 20. Februar.

Die ersten Gespräche zusammen mit der Gemeinde Strohkirchen über den Bau einer mehr als 4000 Meter langen Fahrradtrasse gab es nach seinen Worten bereits im Jahre 2008. Deshalb sei man in Picher, wie in Strohkirchen über den Fortgang der Arbeiten jetzt zufrieden.

„Wir gehen heute davon aus, dass der Abschnitt für Picher am 30. Juni fertig sein wird. Und ich hoffe, dass die Arbeiten dann gleich weiter bis nach Strohkirchen ausgeführt werden können“, sagt Detlef Christ gestern im SVZ-Gespräch.

Marion Festner vom Landkreis Ludwigslust-Parchim bestätigte gestern im SVZ-Gespräch, dass die Trasse gleich weiter gebaut werden kann, die Finanzierung stehe und die Ausschreibungen für den zweiten Bauabschnitt laufen derzeit. Die Bürgermeisterin von Strohkirchen, Bärbel Romanowski, möchte sogar, dass die Schulkinder zum neuen Schuljahr schon aus Strohkirchen auf dem neuen Radweg nach Picher zur Schule fahren können.

Wie Detlef Christ gestern weiter im Gespräch mit dem Hagenower Kreisblatt sagte, bestehe für den Neubau ein Finanzbedarf von mehr als 630  000 Euro. „Wir als Gemeinde sind an der Finanzierung der Trasse nicht beteiligt, wir bekommen die Summe im Rahmen des kommunalen Radwegebaus gefördert“, betonte Detlef Christ. Der Radweg bekommt eine Breite von zwei Metern und wird in Beton ausgeführt. Der innerörtliche Anschluss der Trasse an das kommunale Netz von Picher muss allerdings noch etwas auf sich warten lassen. Die Gemeinde habe keine Mittel im Haushalt frei, um den Anschluss kurzfristig fertig zu bekommen. Wenn die Trasse von Picher nach Strohkirchen fertig ist, fehlt nur noch der Lückenschluss zwischen Strohkirchen–Moraas.

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