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Badestelle in Neuhaus : „Pack die Badehose ein...“

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Ab Sommer 2015 haben die Neuhauser eine Badestelle / Zurzeit ist das Baden an der Bodenentnahmestelle noch ausdrücklich verboten

svz.de von
erstellt am 06.Aug.2014 | 11:29 Uhr

Noch ist es gefährlich, an der Bodenentnahmestelle in Neuhaus neben dem Sportplatz zu baden und verboten ist es obendrein. Trotz Verbotsschildern planschen und schwimmen schon Leute im Wasser. „Man hofft immer, dass bloß nichts passiert, denn an einigen Stellen ist es nicht ungefährlich“, unterstrich Jürgen Sahs, Geschäftsführer des Neuhauser Deich- und Unterhaltungsverbandes (NDUV) bei einem Termin mit Bürgermeisterin Grit Richter und Bauamtsleiter Wilhelm Siefert.

Der NDUV ist Eigentümer der Bodenentnahmestelle und möchte diese gegen Ende des Jahres gerne an die Gemeinde übergeben. Hier wird künftig kein Materiel mehr für den Deichbau herausgeholt. Was im Laufe von vier Jahren aber ausgebeutet wurde, hat eine schöne große Wasserfläche entstehen lassen. Ideal zu nutzen als Badestelle befand Jürgen Sahs. Er trug seine Idee der Verwaltung vor und der Rat fasste dazu einen Beschluss.

„Die Stelle ist wie geschaffen für eine Badestelle“, freut sich Bürgermeisterin Grit Richter darüber, dass ab dem nächsten Sommer hier geplanscht und geschwommen werden kann. Oliver Richter vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hat den Plan ausgearbeitet. Es wird eine Flachwasserstelle geben, wo auch Kinder gefahrlos ins Wasser können, weil es nur ganz langsam tiefer wird. Eine weitere Stelle, an der man gut ins Wasser kommt, liegt gegenüber der Flachwasserstelle. Eine große Liegewiese bietet Platz für viele Erholungssuchende.

Der Deichverband wird die „Bodenmieten“, die jetzt noch auf dem Gelände liegen, abfahren beziehunsgweise einplanieren. Die Böschungen werden ebenfalls vom Deichverband hergestellt. Wenn das soweit fertig ist, soll die Übergabe erfolgen. Da der Verband die Fläche von etwa zwölf Hektar vor vier Jahren gekauft hat, wird die Gemeinde für die Übernahme wohl auch etwas zahlen müssen. Über die Höhe der Zahlung wird noch verhandelt. Die Wasserfläche, die etwa fünf Hektar groß ist, steht für das Baden nicht ganz zur Verfügung. Die hintere Hälfte ist Naturschutzfläche. Bei einem Vororttermin wurden Details besprochen und kamen Fragen auf, wie man zum Beispiel verhindert, dass mit Autos auf die Wiese gefahren wird. Die Gemeinde will sich auch bemühen, dass der Fahrradweg etwa 100 Meter weiter geführt wird, damit die Badestelle mit dem Rad gefahrlos erreicht werden kann.

 

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