Wittlicher Schüler halten ihre Eindrücke vom Norden fest : Oetker-Kids drehen Film in Hagenow

<strong>Klappe die 10.:  Mehrere Anläufe pro Szene</strong> braucht Mirko Schütze von der Sophie Medienwerkstatt mit Schülern aus Wittlich. Gemeinsam drehen sie einen Film über Hagenow und Umgebung. Sie alle sind Kinder von Oetker-Mitarbeitern aus Rheinland-Pfalz. <foto>Foto: nien</foto>
Klappe die 10.: Mehrere Anläufe pro Szene braucht Mirko Schütze von der Sophie Medienwerkstatt mit Schülern aus Wittlich. Gemeinsam drehen sie einen Film über Hagenow und Umgebung. Sie alle sind Kinder von Oetker-Mitarbeitern aus Rheinland-Pfalz. Foto: nien

Um in ihrer Heimat die Werbetrommel für Hagenow zu rühren, stürzen sich Kinder aus dem Raum Wittlich in Rheinland-Pfalz in arbeitsreiche Ferien. Sie erkunden die Umgebung, fahren nach Schwerin und an die Ostsee.

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13. Juli 2012, 05:29 Uhr

Hagenow | Stress am Filmset. Um in ihrer Heimat die Werbetrommel für die kleine Stadt Hagenow zu rühren, stürzen sich Kinder aus dem Raum Wittlich in Rheinland-Pfalz in arbeitsreiche Ferien. Eine Woche lang erkunden sie die Umgebung, fahren nach Hamburg, Schwerin und an die Ostsee. Immer an ihrer Seite: Simone Förster vom ASB-Freizeithaus in Hagenow und als Film-Fachmann Mirko Schütze von der Sophie Medienwerkstatt.

"Hagenow ist eine niedliche Stadt", sagt Sabine Würges. Sie kommt aus Brauneberg und hat die hiesige Region schon im letzten Sommerferiencamp kennen und lieben gelernt. "Mir gefällt’s", so die Teenagerin. Zu viel Arbeit? "Nein, wir erleben ja auch viel. Die Mischung stimmt."

Dass sie und ihre zehn- bis 15-jährigen Camp-Kollegen über neun Stunden Fahrt in den Norden in Kauf genommen haben, freut Simone Förster. Die Idee für diesen Ausflug hat ihr Mann 2011 angekurbelt. Er arbeitet im Oetker-Werk in Wittlich und konnte die Kinder der Kollegen für ein Feriencamp in Hagenow begeistern. So nachhaltig, dass die Hälfte der Kids in diesem Jahr gleich nochmal mitgekommen sind.

Die Eindrücke sollen dieses Mal sogar in einem Film festgehalten werden. Dass das nicht einfach ist, stellt sich schnell heraus: Eine Geschichte ausdenken, Schauspielern, viele Szenen mehrmals aus aus mehreren Perspektiven drehen, Dialoge entwickeln, improvisieren - ganz schön aufwändig. Beim Sichten erster fertiger Szenen sehen sie aber, dass sich die Arbeit lohnt. Das motiviert für den weiteren Dreh.

Normalerweise hat Mirko Schütze mehrere Wochen Zeit für Filmprojekte mit Schülern. Diesmal bleiben ihm nur wenige Tage. Das schweiße zusammen, fördere die Arbeit in der Gruppe, sagt Simone Förster. Sie ist überzeugt von diesem Ferien-Konzept, das zu einem Großteil vom Unternehmen Oetker unterstützt wird. Schon die Erzählungen der Kinder aus dem letzten Jahr hätten viele Eltern neugierig auf den Norden gemacht. Einige seien sogar für einen Urlaub hochgekommen.

Und das Video wird weiter "Werbung für Hagenow machen", sagt die Freizeithaus-Leiterin. Es wird in den nächsten Wochen auf den Internetseiten www.sophie-medien.de und www.freizeithaus-hagenow.de zu sehen sein. Die Wittlicher Oetker-Kids freuen sich schon auf ihre Premiere daheim.

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