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Hagenower Kreisblatt

18. November 2017 | 15:20 Uhr

Dammereez : Nur kleine Flammen bei Laubfeuer

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wind und Regen sorgten dafür, dass beim Dammereezer Traditionsfest kein großes Feuer loderte, doch die Besucher störte das nicht

svz.de von
erstellt am 29.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Seinem Namen völlig widersprechend, feierten die Besucher des Laubfeuerfestes am vergangenen Sonnabend in Dammereez, dieses ohne Laubfeuer. Zwar wurde der dafür aufgetürmte Holzhaufen in Brand gesteckt, doch loderne Flammen ließen auf sich warten. Abends einsetzender Regen sorgte schließlich dafür, dass die meisten Hölzer nicht abbrannten. Die etwa 1000 Besucher ließen sich von Wind und Wetter jedoch nicht abhalten, das 14. Dammereezer Laubfeuerfest zu genießen.

„Hau rein, Markus!“, hieß es beispielsweise im rythmischen Chorus aus dem Publikum, nachdem der Oldenburger Markus Schaser vom Gaukler Werner Böhm, alias Rebasius, Funkensturm dazu herausgefordert wurde, schneller einen Apfel zu essen, als er selbst. Andere besucher genossen hingegen die regionalen Köstlichkeiten, die an den rund 45 Ständen angeboten wurden. Unter ihnen waren viele Partner des Biosphärenreservates vertreten.

Unter dem Motto „Der Dammereezer Park im Fackellicht“ wurde das Traditionsfest vom Förderverein Dammereezer Park e.V. in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe und dem Förderverein Biosphäre Elbe MV e.V. veranstaltet. Entstanden sei die Idee zu diesem Fest, um die Erhaltung und Entwicklung des Englischen Parks in Dammereez fördern zu können, erklären Eta Radöhl, Mitarbeiterin des Biosphärenreservatsamtes, und Hans-Henning Petersen, ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins Dammereezer Park. „Es lief von Anfang an gut, aber ich denke in der Zwischenzeit hat es sich zu einer richtigen Marke entwickelt“, so Petersen.

Dass er mit seiner Vermutung richtig liegt, zeigten die Besucher, die nicht nur aus Mecklenburg-Vorpommern, sondern ebenso aus Niedersachsen und sogar Brandenburg anreisten, um in Dammereez dabei sein zu können. So zum Beispiel Uta Rüsch, die mit ihrem Sohn Max aus Lüneburg kam. „Wir kommen seit mehreren Jahren hierher. Es ist einfach toll, wie viel die Kinder hier machen können“, sagte die Mutter mit Blick auf ihren Sohn. Der Neunjährige baute derweil mit Unterstützung des Biosphären-Rangers Bernd Niebelschütz ein Fleder-maushaus. Bastian Christ und seine Tochter Elsa aus Neuhaus hingegen nutzten am Sonnabend die kleine Holzbühne zum Vater-Tochter-Tanz.

Auch im kommenden Jahr soll das Laubfeuerfest wieder zelebriert werden. Dann hoffentlich ohne Regen und dafür mit Feuer. Doch selbst wenn nicht, werden die Besucher den Spaß an dem Traditionsfest nicht verlieren.

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