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Hagenower Kreisblatt

22. November 2017 | 03:07 Uhr

Schulstandorte : November kommt Giftliste

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Landkreis legt demnächst Liste der von Schließung bedrohten Schulen vor / Viele erfüllen nicht neue Kriterien

von
erstellt am 10.Okt.2014 | 17:31 Uhr

Am 14. November will der Landkreis eine Liste der von einer möglichen Schließung bedrohten Schulen veröffentlichen. Das kündigte Stefan Sternberg (SPD) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport als dessen Vorsitzender öffentlich an. „Über diese Risikoliste können wir dann sogleich in unserer nächsten Sitzung am 17. November beraten.“

Die Christdemokraten hatten das offenbar vorausgesehen, denn sie hatten in einem Antrag unter anderem gefordert, die Schülerzahlen der vergangenen vier Jahre auf möglicherweise gefährdete Schulstandorte zu analysieren. Dieser Passus des CDU-Antrags wurde vom Ausschuss wegen der aktuellen Sachlage als erledigt angesehen und deshalb gestrichen.

„Zähneknirschend“, so Nico Skiba (CDU), akzeptierten die Christdemokraten außerdem, dass der Ausschuss auch ihre Forderung auf Erstellung eines Teilkonzepts zum Schulentwicklungsplan kippte. „Am 19. Januar 2015 beraten wir den kompletten Plan“, begründete Ausschussvorsitzender Sternberg die Ablehnung.

Was letztlich vom CDU-Antrag übrig blieb, birgt aber dennoch ausreichend Zündstoff für eine breite Diskussion. Die Christdemokarten fordern nämlich dazu auf, an sämtlichen Schulen im Kreisgebiet eine interne Qualitätsbeschreibung vorzunehmen. Grundlage dafür war ihre Beobachtung, dass der Anspruch auf freie Schulwahl von Eltern und Schülern nicht immer an die eigentlich für den betreffenden Wohnort zuständige Schule führte und deshalb einzelne Standorte gefährde. „Die Möglichkeit eines optimalen, attraktiven Unterrichts muss nachteilsfrei auch in erreichbarer Nähe gegeben sein.“

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Sonnabend.


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