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Autobahnauffahrt Bandenitz : Noch Restarbeiten an der Wendestelle

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Die Bauarbeiten an der Anschlussstelle der A24 Höhe Bandenitz in Richtung Berlin sind abgeschlossen, die Verkehrsbehinderungen für die Kraftfahrer haben nun ein Ende.

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erstellt am 19.Nov.2011 | 04:37 Uhr

Bandenitz | Die Bauarbeiten an der Anschlussstelle der A24 Höhe Bandenitz in Richtung Berlin sind abgeschlossen, die Verkehrsbehinderungen für die Kraftfahrer haben nun ein Ende. Im Abschnitt vom Kilometer 74,5 bis 82,7 wurde die Fahrbahn instand gesetzt, ganz konkret die Asphaltdecke erneuert. "Aktuell wird die Stahlgleitwand auf der Autobahn in Richtung Hamburg zurückgebaut, in der nächsten Woche wird dann damit begonnen, die Mittelstreifenüberfahrten im Bereich der Anschlusstelle abzubauen", war von Eckhardt Lilge vom Straßenbauamt Schwerin zu hören, der als Bauüberwacher auch für dieses Projekt verantwortlich zeichnete. Das Wetter hat bei dieser umfangreichen Baumaßnahme, die in der ersten Oktoberdekade begann, gut mitgespielt. Die Schwarzdecke ist in der letzten Woche fertig geworden, alle Arbeiten lagen im Zeitplan, so Eckhardt Lilge.

Lediglich Restarbeiten sind noch an Autobahnauffahrt auszuführen, und zwar an der hier entstehenden Wendestelle für die Winterdienstfahrzeuge der Autobahnmeisterei, die künftig von dort aus in beide Richtungen der A24 ihre Einsätze koordinieren können. "Es müssen noch die Oberbodenandeckung und die Bankette hergestellt werden", ergänzt der Fachmann der Straßenbauamtes.

Die Straßenbaumaßnahme war im 3+1-System ausgeführt worden, zwei Spuren waren in Richtung Hamburg und eine Spur in Richtung Berlin auf Hamburger Seite befahrbar. Die vierte Spur auf der Berliner Seite wurde von der Überholspur zur Standspur gewechselt.

Die gesamte vom Straßenbauamt Schwerin in Auftrag gegebene Instandsetzungsmaßnahme wird Ende des Monats als komplett abgeschlossen sein.

Im Zuge dieser Baumaßnahme sind auch Markierungsarbeiten auszuführen, das längste Stück ist ein zwei Kilometer langer Abschnitt zwischen Wittenburg und Zarrentin. Das sind aber nur Tagesbaustellen, die den Verkehr nicht maßgeblich behindern und die Pendler nicht noch zusätzlich stressen sollen.

Ersatzneubau der Wildbrücke bei Segrahn nächstes Projekt

Aber schon wartet auf die Verkehrsteilnehmer auf der A24 eine neue Baustelle. Wie der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung Lübeck, mitteilt, wird ein Ersatzneubau der Wildbrücke bei Segrahn (km 48,741) die A 24 zwischen den Anschlussstellen Hornbek und Zarrentin vorgenommen.

So kommt es von heute, 20 Uhr bis zum 20. November, 8 Uhr, 26.November, 20 Uhr bis 27. November, 8 Uhr, vom 3.Dezember, 20 Uhr bis 4. Dezember, 8 Uhr, 10.Dezember, 20 Uhr bis 11.Dezember, 8 Uhr, zu einer vollständigen Sperrung. Die Raststätten Gudow Nord, Gudow Süd und Schaalsee Süd können während dieser Vollsperrung nicht angefahren werden.

Für die neue Brücke wurden bisher die Unterbauten aus Stützen und Widerlager hergestellt. Nunmehr erfolgt die Herstellung des Überbaus. Hierfür werden in den ersten beiden Vollsperrungen neun, jeweils ca. 50 Meter lange und 50 Tonnen schwere Stahlträger zur Baustelle geliefert und durch einen 800 TonnenMobilkran auf die Unterbauten aufgelegt. In den darauf folgenden Vollsperrungen werden dann ca. 160 Betonfertigteile auf diese Stahlträger gelegt.

Durch diese Bauweise kommt es bei den weiteren Arbeiten nur zu geringen Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs der A 24.

Für den Zeitraum der Sperrungen wird der Verkehr der A 24 in Fahrtrichtung Berlin über die Umleitungstrecke U 123 von der Anschlussstelle Nr. 8 Hornbek über die L 200 über Büchen nach Lauenburg, von dort über die B5 über Boizenburg zur Anschlussstelle Nr. 9 Zarrentin geführt. In Fahrtrichtung Hamburg erfolgt die Umleitung ab der Anschlussstelle Nr. 9 Zarrentin über die U 114 in umgekehrter Richtung zur Anschlussstelle Nr. 8 Hornbek.

Im Frühjahr 2012 werden noch zwei weitere Vollsperrungen erforderlich. Diese werden in unterschiedlichen Abständen erfolgen und rechtzeitig bekanntgegeben. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr bittet um Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen.

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