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Hagenower Kreisblatt

23. Oktober 2017 | 01:02 Uhr

Zarrentin : Nichts hinter verschlossener Tür

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wettbewerbs-Ausstellung zum Schulcampus wird bis Ende Februar im Kloster der Öffentlichkeit zu regulären Öffnungszeiten präsentiert

von
erstellt am 25.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Den geplanten Bau des Schulcampusses hob Zarrentins Stadtoberhaupt Klaus Draeger kürzlich auf dem Neujahrsempfang als herausragendes Projekt für 2017 hervor. Schließlich hatten sich 88 Architekten und Büros um den Zuschlag für das vielbeachtete Bauvorhaben beworben. Sieben von ihnen kamen in die nähere Auswahl. Ein neunköpfiges Preisgericht hatte sich schließlich für den Berliner Entwurf vom Architektenbüro ludloff+ludloff entschieden. 2017 beginnen die Feinplanungen. Voraussichtlicher Baustart wird dann 2018 in verschiedenen Etappen sein. Der Bau entsteht in Verlängerung der Sportanlage nach Testorf. Zuerst sollen Regionalschule und Sporthalle errichtet werden, anschließend folgen Grundschule und Hort, hatte es kürzlich bei einem SVZ-Gespräch geheißen.

Wieviel das aus drei Baukörpern bestehende gesamte Ensemble letztendlich kosten wird, darüber vermochte bisher noch niemand Konkretes zu sagen. Wie Bürgermeister Klaus Draeger informierte, seien der Stadt von den beiden Ministern Till Backhaus und Harry Glawe Fördermittel in Höhe von acht Millionen Euro in Aussicht gestellt worden (wir berichteten).

„Damit niemand glaubt, es sei etwas hinter verschlossenen Türen im Geheimen entschieden worden, haben wir die Wettbewerbsbeiträge in einer Ausstellung öffentlich gemacht. Damit wollen wir Transparenz herstellen“, erklärt der Bürgermeister gestern am Telefon.

Neben den Stadtvertretern, Vertretern der Schule und Verwaltung, Nachbarbürgermeister waren auch einige Wettbewerbspreisrichter und Architektenbüros bei der Ausstellungseröffnung anwesend. Es wurde an diesem Abend noch einmal das Erfordernis und die besondere Bedeutung eines Neubaus für Zarrentin genauestens erörtert. Anschließend wurde der Wettbewerb noch einmal kurz vorgestellt und durch den Vorsitzenden Preisrichter, Günter Wilkens aus Hamburg, die einzelnen Wettbewerbsarbeiten erklärt. Sie können nun von interessierten Besuchern noch bis Ende Februar im Kloster zu den regulären Öffnungszeiten selbst in Augenschein genommen werden.

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