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Hagenower Kreisblatt

11. Dezember 2017 | 20:09 Uhr

Hagenow : Neues Leben in der Altstadt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Nach Jahren der Bauruhe tut sich jetzt etwas bei Sanierung und Neubau von Häusern in der Hagen- und in der Augustenstraße

svz.de von
erstellt am 03.Feb.2016 | 08:00 Uhr

In der Augustenstraße verschwindet derzeit eine Bauruine, und in der Hagenstraße erfolgt eine denkmalgerechte Sanierung eines Wohnhauses. Nach jahrelanger Ruhe nehmen jetzt wieder Bauherren aus der Hagenower Altstadt, nicht zuletzt mit Hilfe finanzieller Unterstützung aus Städtebaufördermitteln, Geld in die Hand, um etwas zu bewegen.

Zu ihnen gehört Familie Mantzel-Stehling aus Hagenow, die als Eigentümer des Grundstückes in der Augustenstraße 10 derzeit dafür sorgt, dass das seit Jahren nicht mehr genutzte Gebäude der ehemaligen Gaststätte Kegebein abgerissen und ein Teil des Grundstückes neu bebaut wird. Bauherrin hier ist Christin Mantzel-Stehling, die zusammen mit ihrem Vater die Raumausstatter Mantzel GbR in der Langen Straße 65 betreibt. Die Firma wurde übrigens 1807 in Hagenow gegründet und gehört sicher zu den ältesten Meisterbetrieben in der Stadt. Ihr Mann Christian Stehling ist dort ebenso als Raumausstattermeister tätig.

Warum wollen die beiden nun auf ehemals Kegebeinschem Areal bauen? Christian Stehling beantwortete die SVZ-Frage.

„Wir hatten 1997 das angrenzende Grundstück, Hagenstraße 62, von der Stadt gekauft und das baufällige Wohnhaus mit sehr hohem Aufwand und mit viel Eigenleistungen komplett saniert. Das einzige Problem nach der Sanierung war der Garten, der sehr klein war und überwiegend im Schatten des Gebäudes Augustenstraße 10 lag“, sagt er. Im Jahre 2007 konnten sie das angrenzende Grundstück in der Augustenstraße vom Landkreis erwerben. Hauptziel bestand nach seinen Worten darin, den Saal zurückzubauen, um mehr Licht in den Garten zu bekommen.

„Eine Sanierung des alten Haupthauses in der Augustenstraße nach über 20 jährigem Leerstand war aufgrund der maroden Substanz und der daraus resultierenden enormen Kosten bald vom Tisch“, so Christian Stehling. Und auch die Variante mit dem Erhalt der straßenseitigen Fassade war aufgrund der Kosten nach seinen Worten nicht umsetzbar. Im Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden wird jetzt in der Augustenstraße ein neues Doppelreihenhaus in der Form und Größe der ursprünglichen Bebauung (ohne Saalanbau) entstehen. Die Planung stammt aus der Feder von Dipl. Ing. Martin Giesenhagen. Die laufenden Abbrucharbeiten werden vom Hagenower Bauunternehmen „Bauhandwerk“ Peter Elsbeck durchgeführt, die Firma wird auch den Neubau ausführen.

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