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Millionen-Investition : Neues Auto-Reise-Center geplant

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

An Wittenburgs Autobahn sollen rund 15 Millionen Euro investiert werden/ Etwa 120 Arbeitslätze könnten dadurch entstehen

von
erstellt am 05.Jan.2015 | 15:36 Uhr

Es bahnt sich was mächtig Großes an für die Motelstadt. Denn dort, wo heute an der A 24 noch alte, verfallene Schweineställe stehen, soll bald schon auf einer Fläche von rund 113 000 Quadratmetern ein neues Raststättenkonzept umgesetzt sowie neues Gewerbe angesiedelt werden.

„Wir sind sehr erfreut, dass das unschöne Grundstück endlich verschwinden wird. Aber momentan stehen wir noch ganz am Anfang. Eine Planungsanzeige ist bereits gestellt, das B-Planungsverfahren steht noch aus. Alle üblichen Verfahren müssen also durchlaufen werden“, sagt Wittenburgs Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann im SVZ-Gespräch. Der Investor, die arc-invest, habe die Absicht, von der Stadt rund 33 000 Quadratmeter zu kaufen. Das aber müsse die Stadtvertretung erst noch beschließen.

„Das soll kein normaler Autohof werden, sondern als einprägsame Dachmarke arc neu entstehen. In Bochum, Düsseldorf, Köln-Porz und Neumünster laufen derzeit auch schon die Planungen für diese Auto- und Reise-Center. Hier soll im zweiten Quartal 2015 mit der Realisierung begonnen werden. Im Februar startet die Genehmigungsplanung. Die Vorlage des Planungsrechtes und der Baugenehmigung ist für den Herbst 2015 beabsichtigt. Der Baubeginn ist auf das vierte Quartal dieses Jahres ausgelegt und die Inbetriebnahme soll bereits im vierten Quartal 2016 erfolgen“, berichtet die Stadtobere weiter. Insgesamt wolle der Investor für Wittenburgs neuen Raststopp rund 15 Millionen Euro in die Hand nehmen. Die arc-Nutzungsfläche betrage etwa 5650 Quadratmeter, die Grundstücksfläche des Unternehmens um die 35 000 Quadratmeter. Durch die rund achtmonatige Bauzeit entstünden nach Aussage des Investors ungefähr 120 neue Arbeitsplätze. Eine Mieterbindung für die Gewerbeflächen sei bis Sommer 2015 avisiert.

„Tanken, Shop, Gastronomie, Fastfood und Hotel stellen dabei die Ankermieter. Regionale Mieter sollen unter anderem Touristeninformation, Bäcker, Metzger, Gastronomen, Eissalonbetreiber und Spezialitätenanbieter werden. Dienstleistungen wie Bankautomat, Autovermietung, Post, DHL, Büros und Praxisflächen sind ebenfalls angedacht“, erklärt Roswitha Wildner, zuständig für das

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