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Hagenower Kreisblatt

22. November 2017 | 03:13 Uhr

Hagenow : Neuer Wohnblock nimmt Gestalt an

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

In der Fritz-Reuter-Straße entsteht vierter und letzter barrierefreier Bau / Mitte nächsten Jahres ist die Fertigstellung vorgesehen

svz.de von
erstellt am 04.Dez.2015 | 00:58 Uhr

Die Arbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Schornsteinbaus gehen zügig weiter. Der vierte und letzte barrierefreie Wohnblock nimmt allmählich Gestalt an. Derzeit haben die Handwerker noch mit dem Kellerbereich zu tun. „Wir wollen jetzt sehen, dass wir mit den Arbeiten noch aus dem Keller raus kommen, weil ja zu erwarten ist, dass irgendwann Frost eintreten wird“, sagt Michael Hasche, Geschäftsführer der Hagenower Wobau. In der kommenden Woche werden für diesen Wohnblock die Deckenplatten eingebaut. Je nach Wetterlage wird weiter über den Bauverlauf entschieden. Der Zeitplan sieht vor, dass Mitte des nächsten Jahres der letzte Wohnblock, in dem sich zehn Wohnungen befinden, fertig gestellt sein soll.

Dann sind auf dem Areal an der Fritz-Reuter-Straße 1 bis 7, dem einstigen Gelände des Hagenower Schornsteinbaus, insgesamt 59 barrierefreie Wohnungen entstanden.

Parallel dazu laufen die abschließenden Arbeiten am Haus Fritz-Reuter-Straße 7. „In diesem Gebäude befindet sich auch die Gemeinschaftseinrichtung. Im Außenbereich werden noch Abwasser- und Regenwasserleitungen verlegt, der Gehweg muss noch ergänzt werden und im Laubengang sind auch noch Fliesenlegerarbeiten notwendig. In den Wohnungen haben noch die Maler und Fußbodenleger zu tun“, erläutert Michael Hasche weiter.

Dieser Treffpunkt, den nach Fertigstellung alle Bewohner des Areals nutzen können, wurde nach den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen für Gemeinschaftseinrichtungen der Altenhilfe durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales gefördert. Das Gesamtvorhaben in der Fritz-Reuter-Straße, das über die KFW gefördert wird, hat einen Kostenumfang von rund sieben Millionen Euro.
Wie von Michael Hasche weiter zu erfahren war, betreut die Volkssolidarität diese Gemeinschaftseinrichtung. Die Mieter indes können sich frei einen Träger für eine mögliche Betreuung suchen. Mit diesem Angebot an barrierefreien Wohnungen trägt die Hagenower Wobau den Bedürfnissen einer immer älter werdenden Generation Rechnung. „Wir sorgen mit dafür, dass auch die älteren Menschen hier bleiben und wir sogar noch Zuzüge bekommen“, sagte Michael Hasche. Ein Durchgang vom Wohngebiet in der Fritz-Reuter-Straße zur Bahnhofstraße ist nach seinen Worten nicht möglich, weil Interessen vom Grundstückseigentümern gewahrt werden müssen.


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