Abfräsen der alten Fahrbahndecke beginnt am Freitag : Neuer Asphalt für Teilstück der A24

Eine Wendestelle für die Winterdienstfahrzeuge der Autobahnmeisterei Hagenow wird derzeit an der A24-Anschlusstelle Hagenow eingerichtet. Während der Bauphase dient sie als Behelfs-Auf- und Abfahrt der Baufahrzeuge. Michael Seifert
Eine Wendestelle für die Winterdienstfahrzeuge der Autobahnmeisterei Hagenow wird derzeit an der A24-Anschlusstelle Hagenow eingerichtet. Während der Bauphase dient sie als Behelfs-Auf- und Abfahrt der Baufahrzeuge. Michael Seifert

Wer derzeit die Anschlussstelle der A24 Höhe Bandenitz in Richtung Berlin passiert, muss sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Dort wird derzeit die Asphaltdecke erneuert.

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11. Oktober 2011, 07:26 Uhr

Bandenitz | Wer derzeit die Anschlussstelle der A24 Höhe Bandenitz in Richtung Berlin passiert, muss sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen. "Im Abschnitt vom Kilometer 74,5 bis 82,7 wird die Fahrbahn instand gesetzt, konkret wird die Asphaltdecke erneuert", war von Birgit Wolff, der Leiterin der Autobahnmeisterei Hagenow, zu erfahren. "Wichtig ist, dass für die Zeit der Baumaßnahme die Anschlussstelle befahrbar bleibt." Aktuell sind Baufahrzeuge dabei, an der Autobahnabfahrt eine Wendestelle für die Winterdienstfahrzeuge der Autobahnmeisterei einzurichten, die dann von dort aus in beide Richtungen der A24 ihre Einsätze koordinieren können. "Zudem wird der Platz an der Anschlussstelle Hagenow während der Bauphase als Behelfs-Auf- und Abfahrt genutzt", ergänzte Birgit Wolff. In den letzten Tagen wurde die Verkehrssicherung für die Baustelle abgeschlossen, heute Abend erfolgt das Verschwenken der Baustelle. Das heißt, der Verkehr wird im 3+1-System laufen, zwei Spuren werden in Richtung Hamburg und eine Spur in Richtung Berlin auf Hamburger Seite befahrbar sein. Die vierte Spur auf der Berliner Seite wird gewechselt von der Überholspur zur Standspur. Das sei aufwendiger von der Verkehrssicherung her, deshalb haben die Arbeiten dafür schon Mitte September begonnen.

"Nach dem Verschwenken der Baustelle werden am Donnerstag Bankettarbeiten und Vermessung folgen, ehe dann am Freitag mit dem Abfräsen der alten Decke begonnen wird", erläutert Birgit Wolff die weitere Vorgehensweise. Die gesamte vom Straßenbauamt Schwerin in Auftrag gegebene Instandsetzungsmaßnahme wird voraussichtlich bis etwa 17. November dauern - immer auch vorausgesetzt, dass das Wetter hält und die Straßenbauarbeiten nicht beeinträchtigt. "Danach wird alles zurückgebaut. Im Moment geht es nur einspurig vorbei, deshalb auch die Beeinträchtigungen für den Fahrzeugverkehr in diesem Bereich. Hervorgerufen auch durch die Stahlgleitwand zwischen der Hamburger Überholspur und der Fahrspur Richtung Berlin, die Einrichtung der Wand geht nur mit entsprechendem Arbeitsraum", so die Chefin der Autobahnmeisterei, die mit ihren Straßenwärtern für die Überwachung der Verkehrssicherung zuständig ist. Zwei Wochen werden für das Einrichten und eine Woche für das Abrüsten gebraucht, da müssen die Kraftfahrer Behinderungen in Kauf nehmen. Dafür geht es aber während der Bauzeit zweispurig voran.

Im Zuge dieser Baumaßnahme werden Markierungsarbeiten, das längste Stück ist ein zwei Kilometer langer Abschnitt zwischen Wittenburg und Zarrentin, ausgeführt. "Das sind aber nur Tagesbaustellen, die legen wir so in die Woche, dass der Verkehr nicht behindert wird und wir die Pendler nicht noch zusätzlich stressen."

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