Neue Heidekönigin heißt Christin

30. Reutertreffen in Kaliß: Traditionelle Unterhaltung und neue Gesichter auf dem Forsthof

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07. September 2015, 14:04 Uhr

In launiger Hochstimmung meinte Amtsvorsteher Burkhard Thees bei der Krönung der neuen Heidekönigin Christin Folkmann, dass der Anmut der Kalisser Heideköniginnen immer wieder dafür garantiere, dass das Reuterfest stets frisch aber ohne Regen erlebt werden kann.

Die frisch gekrönte gebürtige Kalisser Heidekönigin Christin lebt und arbeitet heute als Ergotherapeutin in Hagenow. Ihre Bewerbung um die Thronnachfolge begründete die vierte Heidekönigin mit der nach wie vor bestehenden Verbundenheit zu ihrem Geburtsort. Zum Gelingen des 30. Reuterfests garantierten viele helfende Hände im Vorfeld. In der Außenwirkung glänzten öffentlich erneut Moderatorin Karin Koch und die „Dömitzer Elbmusikanten“ als treueste der treuen Mitwirkenden.

Beim 30. Treffen dieser Fritz-Reuter-Veranstaltung gaben Joachim Stech, Elke Gurk und Wilfried Prüser von „De Doemser Plattsnackers un Frünn“ mit viel Applaus bedachte Kostproben aus den literarischen Niederschriften des legendären Namensgebers. Der wandelte, gekleidet und mit Hund „Schüten“ in Person von Eckhard Buß, auf der Bühne und durchs Publikum.

Der Hausherr des Forsthofes, Reginald Rink, und einer der treuesten Förderer des Reutertreffens, fehlte. Dafür zeigte sich erstmals der vorgesehene Nachfolger als Forstamtsleiter, Jörg Schröder von der Landesforst M-V in Schwerin, der lokalen Öffentlichkeit. Für ein abwechslungsreiches Programm unterhielten in der weiteren Festfolge der Chor Redefin-Belsch und die Mundart-Künstler Wolfgang Kneip und Anke Gohsmann. Die Besucher erwärmten sich nicht nur durch diese volkstümlichen Angebote. Heißer Eintopf, Butterkuchen und heißer Kaffee erhöhten das Sitzvermögen im Herbstwind. Einen vergleichbaren Absatz erlebten die zehnjährige Zoe und die elfjährige Birte. Sie präsentierten ein besonderes Kochbuch von Kindern für Kinder. Alle Rezepte auf 70 Seiten des auch mit EU-Mitteln geförderten, professionell erstellten Kochbuches hatten sie selbst ausprobiert. Das überzeugte viele Festbesucher, die gern dafür die fünf Euro für die Jugendförderung in der Gemeinde Neu Kaliß zahlten.

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