Freizeithalle : Neue Halle für Ringerhochburg

Trainer Jens-Peter Sievertsen beim Aufwärmen mit der Ringergruppe in der neuen Halle. Fotos: Sven Moritz
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Trainer Jens-Peter Sievertsen beim Aufwärmen mit der Ringergruppe in der neuen Halle. Fotos: Sven Moritz

Saniertes Gebäude in Lübtheen für Sport- und Freizeitaktivitäten übergeben

svz.de von
22. Dezember 2014, 16:24 Uhr

„Ich bin total begeistert“, sagt Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) und lässt noch einmal seinen Blick durch die frisch sanierte Freizeithalle in Lübtheen schweifen. Erst im März hatte er den Zuwendungsbescheid über 259 400 Euro für den Umbau der alten Sporthalle in eine vielseitig nutzbare Freizeithalle überbracht. Eine Unterstützung, die sich nach seinen Worten, ausgezahlt hat. „Die Halle erscheint in einem neuen Licht“, betonte der Ressortchef am Freitag anlässlich der Übergabe des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Insgesamt wurden 351 000 Euro in die Sanierung des über 100 Jahre alten Hauses investiert, etwas mehr als ursprünglich geplant.

Die alte Halle entsprach im ursprünglichen Zustand nicht annähernd den heutigen Standards von Sicherheit, Brandschutz und Energieverbrauch. Das ist nun Geschichte. Seit dem Frühjahr haben zehn Gewerke dem Gebäude zu neuem Glanz verholfen. Die Handwerker entfernten die maroden Balken und ersetzten die alte Dachkonstruktion des alten Flachbaus durch ein Bitumendach. Ein etwa zehn Meter langes Lichtband im Dach sorgt für zusätzliches Tageslicht in der Halle. Das Mauerwerk der Fassade wurde aufgearbeitet und dabei alte und kaputte Steine ausgetauscht, Türen und Fenster in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt, Wände, Decken und Dach gedämmt. Die überwiegend aus der Region stammenden Handwerkerfirmen brachten die Sanitäranlagen auf Vordermann, bauten Duschen ein, modernisierten die Umkleiderräume. Von der Modernisierung des Hauses profitiert vor allem der 1968 gegründete Lübtheener Ringerverein, der derzeit rund 100 Mitglieder zählt. Etwa 40 Kinder trainieren werktags in der neuen Halle, wie Vereinsvorsitzender Bert Compas sagt. Er ist vom Ergebnis der Bauarbeiten sehr angetan. Die Räumlichkeiten in der Halle, sollen auch von anderen Sport- oder Kindergruppen sowie für Veranstaltungen genutzt werden.

Lübtheens Bürgermeisterin Ute Lindenau bezeichnete die Hallensanierung als letzten Baustein in einer Kette von Projekten rund um das Schulgelände am Ortseingang. Dort waren in den vergangenen Jahren Schulgebäude aufwendig saniert und eine neue Mehrzweckhalle errichtet worden. Im Frühjahr nächsten Jahres soll der neue Freizeit- und Sportplatz genutzt werden können. Die Investitionskosten für den gesamten Schulkomplex beliefen sich nach Lindenaus Angaben auf rund zehn Millionen Euro. Backhaus zufolge erhielt die Stadt Lübtheen in der zurückliegenden Förderperiode 1,3 Millionen Euro aus dem Agrarministerium. Damit sei ein Gesamtinvestitionsvolumen von 5,9 Millionen Euro ermöglicht worden.

Zu den Projekten gehörten u.a. die Sanierung der Regionalschule mit 500 000 Euro sowie die Erneuerung des Schulsportplatzes der Lindenschule, die mit 176 900 Euro gefördert wurde.


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