Boizenburg : Neue Fahne für die Frauen gehisst

Die Gleichstellungsbeauftragten Christine Dyrba und Heidrun Dräger machen auf aktuelle Probleme der Gleichberechtigung aufmerksam

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05. März 2014, 17:55 Uhr

Christine Dyrba, die Gleichstellungsbeauftragte von Boizenburg, ist stolz. Bundesweit ist die Elbestadt die erste Stadt, in der zum Weltfrauentag am Sonnabend, 8. März, die Fahne des Vereins „Gleichberechtigung und Vernetzung“ gehisst wurde.

„Wir wollen mit der Fahne ein Zeichen setzen für die Frauen, denn es stehen auch Themen auf der Flagge, für die sie einst auf die Straße gegangen sind“, sagt Christine Dyrba und denkt dabei an das Prinzip der Gleichheit beim Wahlrecht.

Wenn Heidrun Dräger, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Ludwigslust-Parchim auf die Flagge schaut, sticht ihr unter anderem der Begriff „Gleichberechtigung“ ins Auge. „Ich wünsche mir noch mehr Frauen in Führungspositionen“, sagt Dräger und verweist auf die Statistik. Demnach seien unter anderem die Ministerposten nur zu 27 Prozent mit Frauen, aber zu 73 Prozent mit Männern besetzt. Bei den Professorenstellen an Hochschulen sieht es ähnlich aus: Nur 20 Prozent davon sind mit Frauen, aber 80 Prozent mit Männern besetzt. „Es ist völlig unverständlich, wie das zustande kommt“, sagt Dräger. Doch sie weist darauf hin, dass es mittlerweile gute Mentorinnenprogramme gibt, die Frauen im Hochschulbereich unterstützen. Doch auch für „normale“ Arbeitnehmerinnen müssen sich generell noch die Bedingungen verbessern. Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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