Wasserski-Lift : Neu Zachun: „Alles wird besser!“

Auch Sicherheitsgründen ist um das Klettergerüst erst einmal Absperrband gezogen. Demnächst soll es nach Aussagen von Sebastian Huijbregts repariert oder gar erneuert werden.
Auch Sicherheitsgründen ist um das Klettergerüst erst einmal Absperrband gezogen. Demnächst soll es nach Aussagen von Sebastian Huijbregts repariert oder gar erneuert werden.

Sebastian Huijbregts verspricht als Chef des Wasserski-Lifts, dass stückweise ersetzt oder repariert werden soll, was kaputt ist

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08. August 2015, 08:00 Uhr

„Das sieht ja dort aus wie auf einer Müllkippe“, schimpft jüngst am SVZ-Telefon Rosemarie Katzer aus Neu Zachun. Und meinte damit die Anlage zum örtlichen Wasserski-Lift am Badesee. „Der Strand ist oft dreckig. Es gibt zu wenig Spielmöglichkeiten für Kinder. Das sogenannte Schaukelpferd ist seit über zwei Jahren bereits defekt. Das Klettergerüst wackelt. Das Unkraut wuchert. Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen beim Personal, aber offensichtlich scheint das niemanden zu interessieren. Denn es ist bisher nichts passiert, nichts wird repariert“, zählt unsere Leserin weiter beim Heißen Draht auf. Grund genug also, für uns als Redaktion, das Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen. Verwiesen werden wir an Sebastian Huijbregts. der 25-Jährige gehört zur Geschäftsleitung des Alpincenters in Wittenburg und ist seit einem Jahr verantwortlich für den Wasserski-Lift Zachun.

„Wir nehmen jede Kritik sehr ernst und sind natürlich für jeden Hinweis dankbar“, betont der junge Mann beim Vorort-Termin. Was kaputt sei, werde nach und nach ersetzt. „Wir sind zu 100 Prozent daran interessiert, die Anlage aufzuwerten. Doch das geht leider nicht alles auf einmal. Ich kann nicht mehr reinstecken, als im Jahr rauskommt“, erklärt Huijbregts. 2015 seien bereits ungefähr 85 000 Euro investiert worden. „Wir haben ein neues Umlaufseil, drei neue Schanzen und neues Verleihmaterial wie Wasserski, Wakeboards und Kneeboards angeschafft.“ Alle 13 Mitarbeiter gäben ihr Bestes, um das Freizeitvergnügen für die Besucher so angenehm wie möglich zu gestalten. „Man darf auch nicht vergessen, dass wir nur Eintritt verlangen, wenn abzusehen ist, dass der Strand auch voll wird. Also das Wetter auch mitspielt. Dann kostet es 1,50 Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder.“ An Regentagen mache es wenig Sinn, einen Einlass zu installieren. Der koste oft mehr, als an Einnahmen zu verzeichnen sei.

„Da wir wirklich dankbar sind für jeden Hinweis, habe ich jetzt eigens einen neuen Mitarbeiter eingestellt. Der kümmert sich ausschließlich darum, dass beispielsweise der Rasen gemäht und das Unkraut beseitigt wird. Er soll auch die Sauberkeit am Strand aufrechterhalten, das Spielgerät kontrollieren und die Terrasse fegen. Alles wird besser. Wir bitten nur um Geduld. Das kann verständlicherweise nicht von Heute auf Morgen geschehen“, so Huijbregts.

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