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Wittenburg : Netzwerk verknüpft Schule und Wirtschaft

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Arbeitskreis will seit zehn Jahren junge Menschen in der Region halten. Gemeinschaft ändert ihren Namen

von
erstellt am 23.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Mehr als 25 Mitglieder des Netzwerkes Schule-Wirtschaft Hagenow und Umland kamen am Donnerstagabend zu ihrer ersten Beratung im Jahr 2016 im Rathaussaal Wittenburg zusammen. „Der seit dem Jahr 2006 aktive Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, den jungen Menschen in der Region eine zukunftsorientierte Perspektive zu bieten und sie somit in unserer Region zu halten. Dabei versuchen wir, viele attraktive Angebote zu schaffen“, sagt Enriko Künstler von Reformkontor und Vorsitzender der Wirtschaftsseite des Netzwerkes Schule-Wirtschaft.

Während es den Mitgliedern der Schulseite sehr am Herzen läge, ihre Schüler in vertrauenswürdige Hände der Wirtschaft zu geben, würden sich die Interessenvertreter der Wirtschaftsseite außerordentlich bemühen, engagierte und interessierte Jugendliche in der Region zu halten. Dieses gemeinsame Oberziel sei die Grundlage für eine wundervolle gemeinsame Zusammenarbeit, die im vergangenen Jahr bereits zum zehnten Mal in der Berufsinformationsmesse im Hochregallager der Carl Kühne KG ihren Höhepunkt fand.

„Allein der Tatsache geschuldet, dass sich seit dem Jahr 2013 die Anzahl der Aussteller um 30 Prozent erhöht hat und die Besucherzahl sogar um 45 Prozent gestiegen ist, lässt unserer Berufsinformationsmesse eine enorme und stetig wachsende Bedeutung für die Schulen und Firmen unserer Region zukommen“, ist sich Enriko Künstler sicher. So präsentierten sich im vergangenen Jahr bei der Jubiläumsmesse 80 Firmen, mit denen insgesamt 1424 Besucher ins Gespräch kommen wollten. „Unser Netzwerk ist der Firma Kühne aus Hagenow unendlich dankbar, schließlich lassen die Verantwortlichen eigens für diesen Berufsorientierungstag nicht nur eine Arbeitsschicht ausfallen, sondern stellen auch sechs Angestellte für den Auf- und Abbau der Messestände ab“, freute sich Künstler. „Wenn das Interesse an dieser Messe noch weiter steigt, dann kommen wir so langsam an unsere Kapazitätsgrenze. Aber auch dafür werden wir in gewohnt enger Zusammenarbeit eine Lösung finden“, ergänzt Andreas Winkler, der gemeinsam mit Enriko Künstler zum Vorstand des Netzwerkes Schule-Wirtschaft Hagenow und Umland gehört und dabei den Vorsitz der Schulseite innehat. Dabei bringt Andreas Winkler beste Voraussetzungen für diese Aufgabe mit, schließlich arbeitet der 44-Jährige bereits seit mehr als fünf Jahren als Schulsozialarbeiter des Internationalen Bundes Südwestmecklenburg am Wittenburger Schulzentrum.

Andreas Winkler nutzte am Donnerstagabend gleichzeitig die Gelegenheit, vor den anwesenden Schulleitern, Schulsozialarbeitern, Berufsorientierungslehrern und Wirtschaftsvertretern das geplante Projekt „Digitale Bildung“ in Zusammenarbeit mit dem Datenverarbeitungszentrum Schwerin Mecklenburg-Vorpommern für die Schulen des Netzwerkes vorzustellen. „Wir wollen den Schulen der Region ein interessantes Angebot im Bereich der Medien machen, um den Schülern einen Überblick über die Bandbreite der verschiedensten IT-Berufe geben zu können“, berichtet Winkler. Dabei sei es schon in naher Zukunft vorgesehen, dass das Datenverarbeitungszentrum Schwerin sowohl interessierte Schulen persönlich aufsucht, als auch Schüler in das Datenverarbeitungszentrum einlädt.

Des weiteren wurde beschlossen, den neuen Namen Netzwerk Schule-Wirtschaft Hagenow, Wittenburg und Zarrentin zu führen. Jana Horn machte als Vertreterin der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung, dass trotz eindeutiger Zusage seitens des Bildungsministeriums Schwerin am Donnerstagabend kein Vertreter vor Ort war, um über die Schülerfirma als wichtiges Instrument in der Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge zu informieren.


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