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Wittenburg : „Nächstes Jahr schlagen wir sie“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Hamburger SV geht beim Traditionsspiel gegen Regionalmannschaft zum Tag der Deutschen Einheit erneut als Gewinner vom Platz

svz.de von
erstellt am 03.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Bei starkem Wind und Regenschauern harrten die Besucher des heutigen Sportfestes des Wittenburger SV am Spielfeldrand aus. Nicht ohne Grund, denn angekündigt war ein Besuch der Altliga des Hamburger SV zum Freundschaftsspiel gegen die WSV-All-Stars.

Seit neun Uhr traten in mehreren Spielen die Fußball-Jugendmannschaften der Region sowie die Frauen-Mannschaft des SW Gallin und die Männermannschaft des Schweriner SC gegen die Spieler des WSV an. Unbestrittener Höhepunkt jedoch blieb das Spiel des HSV gegen die gemischte Regionalmannschaft des Wittenburger SV am Nachmittag.

Mit Altligisten wie Klaus Neisner, Jens Borchert und Uwe Hain trat die Traditionself des Hamburger SV heute bereits zum zweiten Mal gegen den WSV an. Schon im letzten Jahr waren Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann und HSV-Teamchef Thomas Bliemeister darin überein gekommen, ein solches Spiel zum Tag der Deutschen Einheit Tradition werden zu lassen. Nun hoffe man, dass diese auch weiterhin Bestand habe, hieß es von Unternehmer Jürgen Baumgarten, der die Hanseaten nicht nur nach Wittenburg holte, sondern auch als Spieler des HSV auf den Platz trat. Schließlich wäre ein solches Freundschaftsspiel eine passende Möglichkeit, um die deutsche Wiedervereinigung gebührend zu feiern, betonte Thomas Bliemeister.

Direkt nach dem Anpfiff war klar, dass die Spieler beider Teams ihrem Gegner in nichts nachstehen. Und obwohl die Altligisten wie erwartet eine gute Technik und Sportsgeist auf dem Platz demonstrierten, bewiesen auch die Regionalspieler des Wittenburger SV großes Geschick im Umgang mit dem Ball. Mehrere Angriffe auf das WSV-Tor konnten erfolgreich abgewehrt werden. Nichtsdestotrotz gingen die Spieler der WSV-All-Stars nach zwei Halbzeiten zu je 35 Minuten als Verlierer vom Platz.

Sieg oder Niederlage war für die Spieler jedoch nicht relevant. „Wichtig ist, dass es fair ist, das wir sportlich gut zueinander passen, und letztlich spielt das Resultat eigentlich nicht die ganz große Rolle“, so Jürgen Baumgarten vor dem Anpfiff. „Die Zuschauer sollen Spaß haben, etwas Essen und Trinken und ordentlich für Umsatz sorgen, damit wir für den guten Zweck auch einiges zusammenkriegen“, ergänzt HSV-Teamchef Thomas Bliemeister. An etwa 15 bis 20 solcher Benefizspiele würde der HSV im Jahr teilnehmen und die Einnahmen für karitative Zwecke spenden. An welche Organisation die Einnahmen und Spenden des diesjährigen Freundschaftsspiels in Wittenburg gehen sollen, stünde jedoch noch nicht fest.

Das Spiel endete 6:1 für den Hamburger SV. Eine deutliche Verbesserung zum vergangenen Jahr, als die Spieler der Regionalmannschaft 13 Tore der Hanseaten kassierten und selbst nur ein einziges erzielen konnten.

 

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