Zweedorf : Nachmittag gegen die Einsamkeit

Bei Kaffee und Kuchen kamen die Teilnehmer am offenen Kreis für Ältere schnell miteinander ins Gespräch.
Bei Kaffee und Kuchen kamen die Teilnehmer am offenen Kreis für Ältere schnell miteinander ins Gespräch.

Der offene Kreis für Ältere findet jeden Monat in Zweedorf statt und erfährt immer mehr Zulauf. Gespräche stehen im Vordergrund

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28. Februar 2018, 12:00 Uhr

Einmal im Monat kommt etwas mehr Bewegung in das sonst eher ruhige Örtchen Zweedorf. Grund hierfür ist der offene Kreis für Ältere. Dieser wird von der Kirchgemeinde Zweedorf seit gut drei Jahren veranstaltet und fand erneut am gestrigen Dienstag statt. Auch an diesem Tag waren die zahlreichen Autos rund um die kleine Kirche des Dorfes bereits von Weitem zu sehen und zeugten vom Andrang, der im gemütlichen Gotteshaus herrschte. Dieses war bis auf den letzten Platz besetzt.

„Wir waren aber auch schon mal noch mehr“, erzählt Horst Schrecke, der dem Kreis, seitdem er ins Leben gerufen wurde, beiwohnt. Die Leute kommen dabei aus den umliegenden Orten wie Schwanheide oder Lüttenmark, aber auch aus dem im Nachbarbundesland Schleswig-Holstein gelegenen Büchen. Ein Beweggrund für viele ist häufig die alltägliche Einsamkeit, die durch diesen Nachmittag unterbrochen wird, wie eine Frau aus Schwanheide im Gespräch mit der SVZ berichtet.

Dabei brauchen die Teilnehmer nicht lange um hier ins Gespräch zu kommen.. Die jung geblieben Herrschaften im Alter von 60 bis 90 Jahren unterhalten sich bei Kaffee und Kuchen unter anderem über die Bewegung im Alter sowie über Pfunde, die vielleicht noch von den Hüften sollten.

Begleitet und angeregt werden sie dabei in der Regel vom ehemaligen Pastor Alfred Scharnweber. Er war Ideengeber für die Form dieser Zusammenkunft in Zweedorf und führt die Anwesenden durch die gut zwei Stunden des Beisammenseins. „Er bringt uns auch immer Themen mit, über die wir dann diskutieren“, erklärt Heidi Huhn von der Kirchgemeinde Zweedorf.

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