Vollsperrung A 24, ein Toter : Nach Horrorunfall Umleitungen dicht

Unfallstelle A 24 heute früh. Fotos: Dieter Hirschmann
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Unfallstelle A 24 heute früh.

Für viele Pendler geriet heute die Fahrt zur Arbeit in Richtung Hamburg zum Geduldsspiel

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03. September 2015, 09:26 Uhr

Als die Wittenburger Feuerwehr am Donnerstag kurz nach 4.30 Uhr an die Unfallstelle kam, zeigte sich die Situation nach Aussagen des Einsatzleiters Stefan Schwarz sehr unübersichtlich. Zunächst mussten die Kameraden die Unfallstelle ausleuchten, um einen Überblick  zu bekommen. Fahrzeuge waren über alle vier Fahrspuren der Autobahn verstreut, ein Lkw, der Pkw-Neufahrzeuge transportierte, lag auf dem Kopf, der Anhänger ebenfalls. Die geladenen Toyota-Pkw sind durch die Wucht des Aufpralls wie Spielzeugautos durch die Luft gewirbelt worden und lagen teilweise auf dem Dach und auf den Leitplanken der Autobahn. Mitten drin stand ein Pkw und etwas abseits auf einem Maisfeld ein Transporter.

„Wir waren mit drei Fahrzeugen und 18 Kameraden vor Ort. Wir fanden drei Verletzte vor und für den Fahrzeugführer des Kleintransporters kam  jede Hilfe zu spät, er war bereits verstorben“, sagte er heute im SVZ-Gespräch. Nach der Versorgung der Verletzten und der Übergabe an den Rettungsdienst haben die Kameraden die ausgelaufenen Betriebsstoffe gebunden, den Tank des Lkw leerzupumpen. Aufgrund der Vollsperrung waren am Morgen die Umleitungsstrecken, vor allem die Richtung Hamburg, total überlastet.

Die Vollsperrung der A 24 blieb bis 15 Uhr bestehen, danach wurde  eine Fahrspur in Richtung Hamburg wieder freigegeben. Unterdessen blieben am Nachmittag beide Fahrspuren in Fahrtrichtung Berlin weiterhin voll gesperrt. Nach Informationen der Polizei musste die stark beschädigte Mittelleitplanke noch repariert werden. Außerdem laufen die Untersuchungen zum Unfallhergang noch weiter. Die Höhe des  Gesamtschadens  wird nach  vorsichtigen Schätzungen auf über 200 000 Euro beziffert.

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