Amt neuhaus : Nach der Flut ist vor der Flut

Einsatzkräfte aus Oldenburg am Deich in Stiepelse.
Einsatzkräfte aus Oldenburg am Deich in Stiepelse.

Feuerwehrgruppe um Gemeindebrandmeister Dirk Baumann hat Konzept zum Einsatz von Helfern und Material ausgearbeitet

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18. Februar 2014, 13:59 Uhr

Aus dem Auge, aus dem Sinn. Dass es im Juni 2013 ein Hochwasser gab mit noch nie da gewesenen Pegelständen und die Menschen hier am Unterlauf der Elbe noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen sind, weil weiter oben am Flussverlauf Deiche gebrochen sind, daran denkt jetzt kaum noch einer. Dabei ist Gemeindebrandmeister Dirk Baumann jetzt noch dabei, Ersatzbeschaffungen vorzunehmen von Dingen, die beschädigt wurden oder verloren gingen während der turbulenten Einsatzzeiten. „Man kann damit rechnen, dass es ungefähr ein Jahr dauert, bis alles wieder in Ordnung ist.“

Doch Baumann und vier weitere Feuerwehrleute - Marco Ochel, René Niederhoff und Christian Möhrung - haben sich noch viel weiter gehende Gedanken gemacht. Die Gruppe hat ein Konzept erarbeitet, um beim nächsten Mal besser vorbereitet zu sein. „Bevor der Hochwasserscheitel hier, soll die Vorlaufzeit optimal genutzt werden. Es steht nun genau fest, wer was wann und wo macht, wo die Einsatzkräfte eingesetzt werden, wo sie untergebracht sind, wie die Versorgung mit Getränken und Lebensmitteln abläuft, alles ist bis ins Detail geregelt“, so Baumann. Beim Hochwasserereignis in 2013 sei doch einiges nicht rund gelaufen. Einsatzkräfte, die im Amt Neuhaus an den Deichen gearbeitet hätten, hätten nach ihrem Einsatz lange Wege zurück in ihre Unterkünfte auf der linkselbischen Seite des Landkreises machen müssen. Besonders weit wurden die Wege für Feuerwehrleute, aber auch für Material und Verpflegung, als neben der Dömitzer auch noch die Lauenburger Elbbrücke gesperrt wurde. Da musste alles über Geesthacht fahren. „Die Schulen und die Turnhallen waren für Bewohner aus dem Amt, die im Ernstfall evakuiert hätten werden müssen, vorgesehen. Das macht unserer Meinung nach aber keinen Sinn, die müssten weiter in Richtung Lübtheen oder Hagenow evakuiert werden, damit Turnhalle und Schulen für die Einsatzkräfte vor Ort zur Verfügung stehen,“ erläutert Baumann.

Den ganzen Beitrag lesen Sie am Mittwoch auf der Neuhaus-Seite.

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