Boizenburg : MV spendiert Rothkötter 2,6 Millionen

Architekt Joachim Schnöink (l.) informiert Harry Glawe (re. daneben), Franz-Josef Rothkötter (3. v. r.), Wilfried Fleming (4. v. r.), Sandy Mandlik und Udo Behnke als Vertreter der Stadt (5. u. 7. v. r.) sowie Berit Steinberg (2.v.r.) von der Wifög über den Baufortschritt.  Fotos: Kfri
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Architekt Joachim Schnöink (l.) informiert Harry Glawe (re. daneben), Franz-Josef Rothkötter (3. v. r.), Wilfried Fleming (4. v. r.), Sandy Mandlik und Udo Behnke als Vertreter der Stadt (5. u. 7. v. r.) sowie Berit Steinberg (2.v.r.) von der Wifög über den Baufortschritt. Fotos: Kfri

Wirtschaftsminister übergab Fördermittel an das Mischfutterwerk und besuchte die Firma Cordes

svz.de von
25. August 2016, 05:00 Uhr

2  500 Mitarbeiter insgesamt, eine Milliarde Euro Umsatz im Jahr, Produzent von einem Drittel der deutschen Hähnchenproduktion - nun siedelt sich die Firma Rothkötter auch in Mecklenburg-Vorpommern an, genauer gesagt in Boizenburg. „Damit gehen wir zum ersten Mal aus Niedersachsen raus. Wir sind überzeugt, dass das richtig ist“, erklärte Firmeninhaber Franz-Josef Rothkötter in Richtung von Wirtschaftsminister Harry Glawe, der am Mittwoch 2,6 Millionen Euro Fördermittel für das neue Mischfutterwerk im Gepäck hatte. Die Firma wolle damit Transportkosten minimieren. Weil Boizenburg genau in der Mitte zu den Standorten der Kunden für Futtermittel in Schleswig-Holstein, Ost-Niedersachsen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern liegen würde, wäre kein Transportweg von hier aus länger als ca. 200 Kilometer. Außerdem seien die Produktionskapazitäten an den beiden bisherigen Standorten Meppen und Haren voll ausgelastet.

In Boizenburg wird ab Sommer 2017 Mischfutter für die Mast von Hähnchen produziert, die hauptsächlich für die Celler Land Frischgeflügel geschlachtet werden, und für deren Elterntiere. Gestartet wird mit einer Produktion von 150  000 Tonnen pro Jahr, bei voller Auslastung sollen es 500  000 Tonnen jährlich sein.

„Ich bin froh, dass sie sich für Boizenburg entschieden haben, sagte Harry Glawe bei der Übergabe der Fördermittel. „Sie wissen ja, wir in MV sind noch hungrig und empfangen jeden Investor mit offenen Armen.“

35 Arbeitsplätze sollen in Boizenburg entstehen, die entweder in der Produktion im Dreischichtbetrieb an sechseinhalb Tagen in der Woche arbeiten oder im Lkw-Fuhrpark an fünfeinhalb Tagen pro Woche im Zweischichtbetrieb.

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