Feuerwehrwettkampf in Schwartow : MV-Cup: Fit in der Königsdisziplin

Bei der Königsdisziplin Löschangriff nass ist besonders Schnelligkeit gefordert. Die Kameraden aus Schwerin gaben alles. Fotos: Tilo Röpcke
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Bei der Königsdisziplin Löschangriff nass ist besonders Schnelligkeit gefordert. Die Kameraden aus Schwerin gaben alles. Fotos: Tilo Röpcke

17 Mannschaften kämpften in Schwartow beim Löschangriff nass in zwei Läufen um die beste Wertungszeiten

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14. Mai 2017, 20:45 Uhr

„Wenn ich den MV-Cup der Feuerwehren hier in Schwartow mit anderen nationalen oder internationalen Wettbewerben vergleiche, dann kann ich ohne Umschweife feststellen, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schwartow beste Wettbewerbsbedingungen geschaffen haben und die geforderte Wettkampfordnung streng einhalten“, sagt Oberbrandmeister Christian Klein am vergangenen Sonnabend im SVZ-Gespräch. Dem Hauptkampfrichter von der Freiwilligen Feuerwehr Stove bei Wismar entging im Sportpark Boizetal direkt an der Bundesstraße 195 nichts, unterstützt von seinen ebenfalls wachsamen Kampfrichterkollegen.

Siebzehn Mannschaften, u.a. aus Rostock, Schwerin, Anklam, Gresse, Schwanheide, Kummer, Techentin oder sogar aus dem brandenburgischen Groß Warnow kämpften in der Königsdisziplin, dem Löschangriff Nass, in zwei Läufen  um die bestmögliche Zeit.

„Unser Ortsteil in der Gemeinde Karstädt liegt direkt an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Anfänglich sind wir noch zum Brandenburg-Cup beispielsweise nach Cottbus oder Berlin gereist. Jedoch empfanden wir hierfür den Aufwand als zu groß, so dass wir nun schon seit drei Jahren lieber Gäste des MV-Cups sind“, berichtete Thomas Muhs von der Freiwilligen Feuerwehr aus Groß Warnow. Seit Februar dieses Jahres bereiteten sich die freiwilligen Brandschützer aus Brandenburg schon auf diesen Leistungsvergleich vor, der ursprünglich im Jahr 2009 vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Viecheln ins Leben gerufen wurde. Seitdem finden die Wettkämpfe im Löschangriff Nass jeweils im Laufe eines Jahres in Hohen Viecheln, Schwartow, Schwerin und Kummer statt.

„Wir haben uns auf den MV-Cup nicht speziell vorbereitet, schließlich trainieren wir den Löschangriff Nass das ganze Jahr über und wollen uns hierbei stetig verbessern“, berichtete Ortswehrführer Kevin Buck, der dieses Amt erst im Januar dieses Jahres nach mehr als dreißig Jahren von seinem Vater Bernd Buck übernommen hatte. Viel Zeit zum Verschnaufen hatten die Teams aus ganz Mecklenburg-Vorpommern zwischen ihren beiden Läufen jedenfalls nicht, galt es doch zwischenzeitlich die Schläuche zusammenzulegen und die Kupplungen zu inspizieren. Lediglich fünf Minuten hatten die Wettkampfteilnehmer Zeit, um sich auf ihren Löschangriff Nass vorzubereiten.

Oberbrandmeister Christian Klein ließ diesbezüglich nicht mit sich reden und achtete gemeinsam mit seinen Kampfrichtern akribisch auf die Einhaltung der Zeitvorgaben. Am Ende des Tages konnte das Team Boizetal den zweiten von vier Wettkämpfen des MV-Cups für sich entscheiden, dicht gefolgt von den Brandschützern aus Hohen Viecheln und Herrnburg. Bei den Frauen setzte sich das gewohnt starke Team aus Gresse gegen die Konkurrenz aus Rostock und Stove durch.

Bei der Tageswertung Frauen belegte die Feuerwehr Gresse den ersten Platz, gefolgt vom Team Rostock und der Mannschaft aus Stove. Bei der Tageswertung Männer belegte das Team Boizetal den ersten Platz, gefolgt von Hohen Viecheln und der Mannschaft aus Herrnburg. Quelle: MV Cup

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