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Irish Folk in Schildfeld : Musikfest im idyllischen Wald

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Schildfeld wird am 12. August für einen Tag zur Heimstatt des Irischen Folk. Klein aber Fein bleibt das Motto der Veranstaltung

svz.de von
erstellt am 12.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Das hiesige Forstamt sieht noch so aus, wie man sich so einen Hof vorstellt. Und er ist aus den meisten Richtungen auch nur durch lange Waldfahrten erreichbar. Am Abend des 12. August werden sich viele Menschen auf diese Wege begeben, die eine besondere Musik im Sinn haben, den Irischen Folk.

Jörg Stübe ist eigentlich „nur“ Forstamtsleiter, seit wenigen Jahren ist er aber auch noch Veranstalter des Sommerfestes. Und das hat seinen Grund, ist doch dieser Abend einmal aus eine Privatfeier heraus entstanden. „Damals haben mir Freunde geraten, das in größerem Rahmen und für alle anzubieten, und so ist es dann auch gekommen“, erinnert sich der Forstfachmann.

Kern des Festes sind die Musiker von „Wide Range“. Das sind zwar alles Leute, die in und um Hamburg herum wohnen. Nichtsdestrotz haben sie sich seit vielen Jahren mit Leib und Seele der Irischen Musik verschrieben. Und so war früh klar, dass die Truppe auch in diesem Jahr auf dem Forsthof zu Gast sein wird. Später als gewohnt, doch Terminprobleme machten die vierte Auflage des Musikabends erst im August möglich.

Veranstalter Stübe ist klar, dass er an seinem Wochenende gegen starke Konkurrenz antreten muss: das Festival im Ludwigsluster Park, das Teich-und Töne-Fest ganz in der Nähe. Bange ist ihm dennoch nicht. „Zu uns kommt ein anderes Publikum“.

Gemessen an der Zahl von vielleicht 150 Besuchern ist das Schildfeld-Fest nicht sehr groß. Und mit einem Eintrittspreis von 28 Euro auch nicht gerade billig. „Das wollen wir auch nicht sein. Dafür sind wir nicht gezwungen, anschließend mit den Preisen bei Essen und den Getränken Geld zu verdienen. Mit dem Eintritt sind die Kosten im wesentlichen gedeckt. Die gute, entspannte Stimmung ist mir wichtiger. Die Gäste sollen sich wohl fühlen.“

Darauf wird schon in der Vorbereitung geachtet. Das Festzelt ist so dimensioniert, dass Regenwetter kein Problem ist. Bei gutem Wetter werden die Seitenwände geöffnet. Es gibt ordentlich gedeckte Tische, Blumenschmuck, Gläser statt Becher, Platz zum Tanzen, Strohbunde als Schmuck. Und es gibt die traditionellen Getränke der Iren. Auch beim Essen bleibt es rustikal, hier kann an die Traditionen des Hofes angeknüpft werden. Schildfeld ist schon seit vielen Jahren ein Zentrum der Wildverarbeitung, entsprechend wird auch die Speisekarte aussehen. „Das erwarten die Leute ganz einfach“, sagt Stüber und verspricht auch ehrliche Arbeit der Musiker, die ihm und anderen längst zu Freunden geworden sind. „Da gibt es keine langen Pausen, da wird durchgespielt und das Repertoire der Gruppe ist vielseitig.“

Auch in Sachen Vermarktung macht Schildfeld Fortschritte. Zum ersten Mal gibt es eine Seite im Internet. Doch die Anmeldung per Telefon (038843/829836) ist immer noch Trumpf beim Fest-Publikum.

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