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stress vorprogrammiert : Montag beginnt Verkehrs-Nerverei

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Teilbereich Großen Straße Wittenburg ab 20. Januar bis 14. Februar voll gesperrt

svz.de von
erstellt am 15.Jan.2014 | 15:36 Uhr

Die gute Nachricht zuerst: In der Großen Straßen 84/86 soll voraussichtlich ab kommendem Frühjahr mit der Sanierung der beiden maroden Häuser begonnen werden. Mit dem Ziel, hier einmal 15 Wohnungen zu schaffen. Die schlechte Nachricht ist, dass wegen dringend erforderlicher Sicherungsmaßnahmen und Sanierungsvorbereitung  ab kommenden Montag, dem 20. Januar, ein Teilbereich der Großen Straße voll gesperrt werden muss. Sehr zum Leidwesen der Bürgermeisterin: „Es ist eine überflüssige Maßnahme, die nicht notwendig geworden wäre, wenn früher etwas vom Eigentümer an Sicherungsmaßnahmen getan worden wäre“, kritisiert Dr. Margret Seemann gestern bei einem Vororttermin. Schließlich stünden die Gebäude seit mindestens 20 Jahren leer. Dann hätte wahrscheinlich auch eine halbseitige Sperrung ausgereicht, ist sich die SPD-Politikerin sicher. „Nun wird es für die Wittenburger und die Besucher unserer Stadt wahrscheinlich bis zum 14. Februar zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Das hätten wir unseren Leuten gern erspart, aber die  vom Fachdienst Bauordnung des Landkreises Ludwigslust -Parchim angeordneten Sicherheitsmaßnahmen sind  wegen Gefahr in Verzug notwendig geworden und dulden nun keinen Aufschub.“

Mit in die Sperrung eingeschlossen werde auch  die Straße Am Mühlenteich sein, heißt es in einer Pressinfo aus dem Fachdienst Ordnungsangelegenheiten der Stadt Wittenburg. Zum Erreichen der Innenstadt führten die Umleitungsstrecken zum einen über die Straßen Am Wall - Kirchenstraße beziehungsweise  Bleichstraße und zum anderen über die Umgehungsstraße – Dreilützower Chaussee – Rosenstraße – Bahnhofstraße – Lindenstraße – Schulstraße.

Die Bewohner der Straße Am Mühlenteich sollten  für die Dauer der Sperrung den Weg über den Amtsberg in die Straße Am Mühlenteich nutzen. Die vorhandene Einbahnstraßenregelung werde für diese Zeit aufgehoben. Den Verkehrsteilnehmern werde  die Ein- und Ausfahrt von der Wallstraße in die Große Straße ermöglicht. Des Weiteren sei  es erforderlich, die Wasserstraße für den Zeitraum der Sperrung vom Bürgermeister-Ahrens-Ring aus befahrbar zu machen. Um den Verkehrsfluss in der Kirchenstraße und in Teilbereichen der Wallstraße und Wasserstraße zu gewährleisten, werde dort ein absolutes Haltverbot angeordnet, heißt es weiter aus der städtischen Behörde. Da es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen könne, rät das Ordnungsamt dazu, die Wittenburger Innenstadt unter Nutzung der Umgehungsstraße und der Einfahrten über Dreilützower Chaussee, Wölzower Weg und Hagenower Chaussee möglichst großräumig zu umfahren. Über die ausgewiesenen Umleitungsstrecken könnten alle Ziele in der Innenstadt erreicht werden. Während der Dauer der Vollsperrung könnten die Bushaltestellen an der Kirche aus beiden Richtungen von der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim  nicht angefahren werden. Fahrgäste sollten die Ausweichhaltestellen in der Rosenstraße und am Mühlentor nutzen.

„Wir versuchen so schnell wie möglich mit der Maßnahme fertig zu werden. Vielleicht brauchen wir ja auch gar nicht den vierwöchigen Zeitrahmen“, betont Hans Buchholz als zuständiger Bauleiter der ewp-Projektentwicklungs GmbH & Co. KG Wittenburg. Lutz Eichel, von der ewp Vermietungs GbR, betont gegenüber der SVZ: „Wir suchen schon seit Jahren einen Investor für beide Gebäude, der ist nun gefunden. Über zwei Millionen Euro sollen investiert werden. Die Vorschriften des Landkreises haben wir nicht gemacht, deshalb ist diese Sicherung im Zuge der Vorbereitung für die  Sanierung notwendig geworden.“Thorsten Meier/svz

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