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Pätow-Steegen : Mitgliederzahl konstant geblieben

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Freiwillige Feuerwehr Pätow-Steegen zog Jahresbilanz für 2016/ Gemeindewehrführer dankt Aktiven für ehrenamtliches Engagement

„Blicken wir auf das vergangene Jahr zurück, ist positiv zu vermerken, dass unsere Mitgliederzahl relativ konstant geblieben ist“, sagte Gemeindewehrführer Michael Scholl auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pätow-Steegen. Vor einem Jahr hatte Scholl das Amt von Egon Möller übernommen. „Das Durchschnittsalter stieg, wie in den Vorjahren, um ein Jahr an. Das lag daran, dass wir keine Neuaufnahmen verzeichnen konnten. Hier müssen wir dringend unsere Hausaufgaben erledigen und weiter Nachwuchs, in welcher Form auch immer, suchen. Hier sind aber auch die Gemeindevertretung und die Anwohner der Gemeinde gefragt, damit der Brandschutz in der Gemeinde langfristig aufrecht erhalten werden kann.“

Die von der Gemeinde bereit gestellten Geräte und Ausrüstung wurde erweitert. So wurde, um nur ein Beispiel zu nennen, ein Kellersaugkorb angeschafft.

„Für das Jahr 2017 müssen wir dringend die zusätzlich gebrauchten Handsprechfunkgeräte und die vom Gesetzgeber geforderten Rückflussverhinderer für die Löschwasserentnahme anschaffen. Hier geht meine Bitte an den Bürgermeister, die dafür benötigten Mittel im Haushalt einzustellen.“ Auch dürfe das Gemeindeoberhaupt nicht vergessen, dass das Löschfahrzeug dieses Jahr 20 Jahre alt werde und eine Ersatzbeschaffung geplant werden müsse, so Michael Scholl.

Den Ausbildungsstand in der Feuerwehr konnte weiter verbessert werden. So nahmen im vergangenen Jahr einige Kameraden an Aus- und Fortbildungen an der Kreisfeuerwehrschule in Hagenow teil. Für 2017 liegen auch schon die ersten Lehrgangszuweisungen vor.

„Bei den Atemschutzgeräteträgern sind wir aktuell mit fünf Kameraden nicht ganz in der Norm. Hier ist aber Besserung in Sicht. Mit Diana und Patrick, für die die Plätze beantragt sind, wären wir dann wieder im grünen Bereich“, ergänzt der Wehrführer.

Zur Löschwassersituation in der Gemeinde wurde vom Gemeindewehrführer auf das letzte Protokoll der Löschwasserschau hingewiesen, wobei dringend im Ortsteil Pätow nachgebessert werden müsse. Hier bestehe seitens der Gemeinde dringender Handlungsbedarf. Zu neun Einsätzen mussten die Feuerwehr Pätow-Steegen im vergangenen Jahr ausrücken. Zweimal musste ein Brand gelöscht werden, hinzu kamen sieben Hilfeleistungseinsätze.


Maibaumaufstellen neu ins Leben gerufen


„Kulturell haben wir in Zusammenarbeit mit dem Förderverein im vergangen Jahr auch wieder einiges bewegt“, so Michael Scholl. Hier sind das Sommerfest, die Oster- und Herbstfeuer und das Tannenbaumverbrennen in den Ortsteilen ein fester Bestandteil geworden.

Neu wieder ins Leben gerufen wurde das Maibaumaufstellen, welches auch gut angenommen wurde. Nicht unerwähnt bleiben soll der Ausflug nach Warnemünde.

Mit Blick auf die Herausforderungen im neuen Jahr
erwähnte der Gemeindewehrführer den Monat April.
Nach den Veranstaltungen zum Osterfeuer am 7. und 13 und das Maibaumaufstellen am 30. April. Höhepunkt des Monats ist dann der 22. April.

„Dann findet bei uns in der Gemeinde der Amtsausscheid statt. Hier müssen wir alle Kräfte mobilisieren, damit dieser genauso erfolgreich wie der letzte Ausscheid wird. In dem Zusammenhang nochmal die Bitte auch an eure Partner und Freunde, bei dem Fest mit zu helfen“, so Michael Scholl. Hierzu wird auf einer anderen Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Förderverein zeitnah stattfindet, genaueres besprechen.

Am 1. Septemberwochenende führt der Kreisfeuerwehrverband einen Mot-Marsch durch. Michael Scholl: „Hier würde ich es begrüßen, wenn wir mit einer Mannschaft starten. Die Anmeldung muss bis Februar erfolgen.“

Abschließend bedankte sich der Gemeindewehrführer bei allen Mitgliedern und vor allen Dingen bei den Familien, die auf die Kameradinnen und Kameraden in der Zeit des Feuerwehrdienstes verzichten müssen, dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. „Mich persönlich macht es stolz, Wehrführer dieser überall anerkannten Feuerwehr zu sein“, bringt es Michael Scholl auf den Punkt.



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