Dreilützow : Mitarbeiter haben großes Herz

Udo Bottländer (l.) und Betriebsrätin Bärbel Eichenbrot überreichten gestern an Mathias Thees (2.v.l.) den symbolischen Scheck. Olaf Boenigk (r.) von den Netzdiensten M-V mit Sitz in Wittenburg hat sich für das Wohnheim ausgesprochen.  Fotos: Thorsten Meier
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Udo Bottländer (l.) und Betriebsrätin Bärbel Eichenbrot überreichten gestern an Mathias Thees (2.v.l.) den symbolischen Scheck. Olaf Boenigk (r.) von den Netzdiensten M-V mit Sitz in Wittenburg hat sich für das Wohnheim ausgesprochen. Fotos: Thorsten Meier

HanseWerk-Gruppe unterstützt „Garten der Begegnung“ des Wohnheims für Behinderte St. Josef in Dreilützow mit 3000 Euro

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21. August 2015, 11:50 Uhr

Große Freude herrschte gestern Vormittag auf dem Gelände der Wohnstätte für behinderte Menschen St. Josef, Am örtlichen Schlosspark 15-19. Der Grund: 3000 Euro haben die Mitarbeiter der HanseWerk-Gruppe gemeinsam mit ihrem Unternehmen für das Projekt „Garten der Begegnung“ gesammelt, in dem die Bewohner des Wohnheims regelmäßig mit Kindern aus dem nahegelegenen Kindergarten zusammentreffen sollen.

Gestern haben HanseWerk-Personalvorstand Udo Bottländer und Betriebsrätin Bärbel Eichenbrot die Spende gemeinsam an Mathias Thees, Leiter des Wohnheims, übergeben. „Die Hälfte der Spendensumme haben unsere Mitarbeiter selbst gesammelt, und zwar durch freiwilligen Verzicht auf die Auszahlung der Netto-Cent-Beträge ihres Gehalts. Der gesammelte Betrag wurde dann durch die HanseWerk-Gruppe verdoppelt“, erklärte Udo Bottländer bei der Scheckübergabe. Bärbel Eichenbrot ergänzte: „Seit die Mitarbeiter und das Unternehmen 2005 den Hilfsfonds ,Restcent‘ eingerichtet haben, konnten wir mit über 290 000 Euro verschiedene gemeinnützige Organisationen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg unterstützen. Allein im Jahr 2014 sind knapp 20 000 Euro zusammengekommen.“

Mit dieser Spende könnten den Bewohnern, den Kindern der Kita und den Besuchern ein toller Rahmen für Begegnungen geschaffen werden, sagte Mathias Thees bei der Scheckübergabe. „Das ist Inklusion für alle Beteiligten.“ Das Wohnheim Sankt Josef plant, die Spendensumme insbesondere für Baumaßnahmen im Außenbereich der Anlage einzusetzen. So soll u.a. ein Springbrunnen mit Solaranlage im Hof entstehen. Darüber hinaus ist an mehreren Stellen der Bau von Sitzbänken aus massiven Holzstämmen als Erholungsplätze für die Bewohner der Anlage geplant. Das Wohnheim Sankt Josef in Dreilützow wird von der Caritas Mecklenburg e.V. betrieben. Die Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen hat eine Kapazität von insgesamt 60 Plätzen in fünf Wohngruppen. In jedem der Häuser wohnen zwölf Frauen und Männer in jeweils sechs Einzel- und drei Zweibettzimmern. Ziel des Wohnheims Sankt Josef ist es allem voran den Bewohnern der Wohnstätte ein angenehmes Zuhause zu schaffen und zu erhalten. Hierzu werden die Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag individuell begleitet, durch persönliche Unterstützung und vielfältige Trainings- und Förderprogramme. Letztendlich sollen die Bewohner soweit wie möglich zu einem Leben in selbständigen Wohnformen hingeführt werden.

„Schade, dass sich nicht noch mehr Unternehmen aus dem Norden an dieser tollen Aktion beteiligen“, betonte Udo Bottländer nach der Scheckübergabe. Wichtig sei auch, dass die Mitarbeiter ein Mitspracherecht hätten, wo das Geld hinkomme, ergänzte Andreas Sänger als Mitarbeiter der HanseWerk AG. Für Dreilützow hat sich übrigens Olaf Boenigk von den Netzdiensten M-V mit Sitz in Wittenburgs Pappelweg 5 ausgesprochen.





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