Boizenburg : Mit Volldampf am Computer

Die Schüler der Klasse 4b von der Grundschule „An den Eichen“ zeigen Harald Jäschke und Jörn Pamperin von der Stadtverwaltung, was sie schon alles mit den neuen Computern anfangen können.
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Die Schüler der Klasse 4b von der Grundschule „An den Eichen“ zeigen Harald Jäschke und Jörn Pamperin von der Stadtverwaltung, was sie schon alles mit den neuen Computern anfangen können.

Die Grundschule „An den Eichen“ erhält neue Rechner mit aktuellstem Betriebssystem.

svz.de von
03. Februar 2018, 05:00 Uhr

Ein großer Schritt Richtung Zukunft wurde an Boizenburger Grundschule „An den Eichen“ unternommen. 14 neue Computer wurden im Informatikraum der Institution installiert und dienen nun für den Unterricht der Viertklässler.

Diese Investition war auch dringend notwendig. „Die alten Arbeitsplätze stammten aus dem Jahr 2003 und wir mussten den meisten immer gut zureden und sie streicheln, damit wir überhaupt noch damit arbeiten konnten“, erzählt die Leiterin der Eichenschule, Angela Hartmann und beschreibt damit sehr anschaulich, wie veraltet die Technik gewesen ist. Nun können die Kinder mit dem neusten Betriebssystem an stets einsatzbereiten Computern arbeiten.

Davon haben sich auch Bürgermeister Harald Jäschke und der Leiter des Fachbereichs Finanzen Jörn Pamperin am vergangenen Donnerstag überzeugt. Interessiert verfolgten sie, was die Schüler der Klasse 4b mit den Rechnern bereits alles anstellen können. Ein gewisser Stolz war den Vertretern der Verwaltung dabei nicht abzustreiten. Schließlich ist die Neuerwerbung zunächst von der Stadt finanziert worden. Rund 15000 Euro hat die Kommune dafür am Ende in die Hand nehmen müssen. „So etwas muss sein in der heutigen Zeit“, rechtfertigt Jäschke diese Ausgaben.

Ganz ohne Hindernisse verlief die die Anschaffung jedoch nicht. „Bereits im Jahr 2015 haben wir einen Antrag gestellt, unsere alten Computer zu erneuern. Damals war das eingeholte Angebot um 400 Euro zu teuer und unser Vorhaben ist erst einmal im Sand verlaufen“, beschreibt Hartmann die kleine Odyssee bis zur jetzigen Erfolgsmeldung. Erst ein erneuter Antrag konnte dann umgesetzt werden. Eine dadurch bedingte Mehrausgabe musste für diese Verzögerung in Kauf genommen werden. Das weiß auch Pamperin: „Es hat schon sehr lange gedauert. Nun ist es aber geschafft und wir sind froh, dass die Kinder an den neuen Geräten unterrichtet werden können.“

Und gerade für die Kinder ist es in der heutigen Zeit nahezu unabdingbar in den Umgang mit dem Computer und dem Internet geschult zu werden. Der Kenntnisstand ist nämlich sehr Unterschiedlich. So berichtet Dörte Kallweit: „Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich der Wissenstand der Kinder im Umgang mit Computern ist. Man geht immer davon aus, dass jeder einen Rechner zu Hause hat. Dem ist aber nicht so.“ Was die Zukunft betrifft ist die Schule nun erstmal gerüstet. Dabei kann der Standort der Rechner hinsichtlich des geplanten Grundschulzentrum natürlich schnell gewechselt werden, wie Pamperin anmerkt.

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