Dammereez : Mit Osterkörbchen durch den Park

Bloß nichts übersehen: Die Dammereezer Kinder durchsuchen den Landschaftspark nach Ostereiern.
Bloß nichts übersehen: Die Dammereezer Kinder durchsuchen den Landschaftspark nach Ostereiern.

Förderverein veranstaltete erneut ein Ostereiersuchen in Dammereez / Zahlreiche Kinder nutzten die Chance und sammelten Süßigkeiten

23-88568010_23-98788417_1529491692.JPG von
03. April 2018, 05:00 Uhr

Einen Schneeschieber haben sie glücklicherweise nicht mehr gebraucht. Pünktlich zum traditionellen Ostereiersuchen am gestrigen Ostermontag war die weiße Schneedecke verschwunden. Für die Kinder gab es dann bei Sonnenschein kein Halten mehr. Sie stürmten durch den Englischen Landschaftspark in Dammereez, um ihre Osterkörbchen mit Schokoladenhasen zu füllen.

„Glück mit dem Wetter haben wir eigentlich immer“, erzählt Gabriela Bloch, Erste Vorsitzende des Fördervereins Dammereezer Park, der das Ostereiersuchen organisiert. In diesem Jahr geschätzt schon zum 15. Mal, meint Bloch. Auch ihr Vereinskollege Hans Henning Petersen kann sich nicht mehr genau erinnern, in welchem Jahr die Tradition gestartet ist. Viel wichtiger sei auch, dass es sie noch und überhaupt gebe.

Beide Vorstandsmitglieder sind jedenfalls mit den Besucherzahlen am Ostermontag zufrieden. „Wir hatten auch schon mal mehr Gäste hier, aber es ist in Ordnung“, so Gabriela Bloch. Gut eine Stunde habe sie am Morgen Schokoladeneier und -hasen im Park versteckt und auch in die Bäume gehängt. Insgesamt seien es rund 20 Kilogramm Süßigkeiten gewesen. Daran, dass sich auch alles wieder anfindet und in den Osterkörbchen der Kinder landet, glaubt sie allerdings nicht. Und auch Hans Henning Petersen hat aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren Zweifel: „Die größeren Sachen finden die Kinder meistens. Aber beim Rasenmähen im Sommer kommt dann immer mal wieder das ein oder andere kleinere Osterei zum Vorschein.“

Für die Nachlese werden die Mitglieder des Fördervereins, der den Park seit 1998 betreut, in diesem Jahr offenbar genug Möglichkeiten bekommen. „Schon am Sonnabend haben wir den nächsten Arbeitseinsatz geplant“, erzählt Gabriela Bloch. „Hier müssen noch eine Menge Sturmschäden beseitigt werden, aber wir schaffen auch mit dem nächsten Einsatz nicht alles.“ Dafür hätte der Sturm im September 2017 zu stark gewütet. Auch jetzt sind noch einige Bereiche des Landschaftsparks abgesperrt, in denen umgestürzte Bäume liegen. Die starken Niederschläge hätten den Boden aufgeweicht, so dass noch nicht daran zu denken war, alles komplett aufzuräumen. „Wir konnten erst mit dem Frost richtig in den Park reinkommen. Das Holz rauszuholen, ging vorher nicht“, erklärt Gabriela Bloch.

Zudem würden ohnehin nicht alle umgestürzten Bäume weggeräumt. „In einer Eiche, die der Sturm umgerissen hat, wurden Käferlarven gefunden. Die brauchen zwei bis drei Jahre, um sich zu entwickeln und so lange wird der Baum auch liegen bleiben.“

Aber auch so gebe es genügend andere Einsatzorte im Park, zum Beispiel die Entwässerungsgräben. Gabriela Bloch hat sich vorgenommen, diese im Sommer auszuräumen, denn auch dort hätte sich mit dem Sturm viel Holz angesammelt. „Allerdings ist mir das im Moment noch zu kalt, ins Wasser zu gehen. Da komme ich ja keine fünf Meter weit.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen