Wittenburg : Mit Kraft der heilenden Hände

Mit diesem Buch fing bei Reiki-Lehrerin Renate Philippeit aus Wittenburg alles an.
Mit diesem Buch fing bei Reiki-Lehrerin Renate Philippeit aus Wittenburg alles an.

Für Renate Philippeit aus Wittenburg ist das japanische Reiki das Größte im Leben/Die 68-Jährige würde gern mal Angela Merkel treffen

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05. Juni 2015, 14:14 Uhr

Reiki ist eigentlich ein Kunstwort, das einst von Miko Usui aus den japanischen Wörtern rei (Geist, Seele) und ki (Lebensenergie) gebildet wurde. Reiki wird demnach im westlichen Verständnis als universelle Lebensenergie postuliert, die in allem, was lebt, vorhanden sein soll. Als eine Art esoterisches Konzept. „Mir bedeutet Reiki alles“, versichert Renate Philippeit. Die Wittenburgerin ist Lehrerin und Meisterin dieser fernöstlichen Anwendungen, versteht sich selbst aber nicht als Heilerin. Praktiziert seit längerem auch nicht mehr. „Beim Reiki aktiviert man nur die eigenen Körperkräfte und ist mitunter auch ein bisschen Lebensberater. Es wird keine Macht ausgeübt. Es bekommt nur Reiki, der es auch haben will. Niemandem wird damit Schaden zugefügt.“

SVZ-Redakteur Thorsten Meier stellte der 68-Jährigen daheim die beliebten Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Alles wird gut, denn ich denke immer positiv. Ich war mal sehr krank, konnte mich vor Schmerzen kaum noch bewegen. Da bekam ich das Buch „Reiki - die heilende Kraft der Hände“, geschenkt. Der anfänglichen Skepsis folgte Begeisterung.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Zuhause auf der Couch mit einem guten Buch. Ich lese jeden Tag.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Kartoffel-Sammeln. Da bekam ich Anfang der 50er Jahre für einen ganzen Tag 50 Pfennige. Das war damals ein blauer Geldschein, das weiß ich noch.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ehrlich: Ich weiß es nicht mehr so genau. Vermutlich habe ich es gespart, um für die Eltern irgendwann ein kleines Geschenk kaufen zu können.

Wo findet man Sie am ehesten?
Zu Hause auf der Terrasse.

Was stört Sie an anderen?
Unzuverlässigkeit. Und nerviges Rumjammern auf hohem Niveau.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Da fällt mir spontan keiner ein. Held ist auch ein so großes Wort. Ich bewundere aber jeden, der was leistet und mit beiden Beinen fest im Leben steht. Das muss nichts Gewaltiges sein

Was würden Sie gerne noch können?
Richtig gut Singen können. Ich trau’ mich oft nicht mitzusingen, weil ich denke, dass ich das nicht kann.

Was bedeutet Ihnen persönlich Glück?
Gesundheit. Und wenn ich anderen Menschen helfen kann, sie mich anstrahlen.

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