Lübtheen : Mit Kanu und Sohn durch Kanada

Besonders stolz ist Dirk Bretschneider auf die modernen Räume in dem Jugendhotel.  Fotos: Thorsten Meier
Besonders stolz ist Dirk Bretschneider auf die modernen Räume in dem Jugendhotel. Fotos: Thorsten Meier

Für Dirk Bretschneider aus Hagenow ist das Hobby auch gleichzeitig untrennbar mit seinem Beruf verbunden

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05. März 2016, 12:00 Uhr

Wasser und Natur sind für Dirk Bretschneider untrennbar miteinander verwoben. Kein Wunder, ist der gebürtige Hagenower doch seit 1992 Vorstandsvorsitzender des Jugendtourismuszentrums Biber „Jesse“ Tours des Jessenitzer Aus- und Weiterbildung e. V. Sein Hobby ist auch gleichzeitig sein Beruf. „Ich bin gerne auf dem Wasser und unternehme alles, was mit Paddeln zu tun hat“, gesteht der einstige Agraringenieur für Pflanzenproduktion. Außerdem liebe er alles, was mit erneuerbaren Energien zu tun habe. Dass er auch schon früher einmal Jugendbrigadier der VEG Pflanzenproduktion Toddin/Pritzier gewesen sei, verrät er ebenfalls. Er, der Vater zweier Kinder, habe in Jessenitz als Ausbilder angefangen, für den gesamten grünen Bereich, versteht sich. „Günter Uebe hat mich damals hier hergeholt.“

In seinem Büro in der blauen Ausbildungshalle, in der Frühstückspause, beantwortete der 54-Jährige dem SVZ-Redakteur Thorsten Meier die beliebten Fragen zum Wochenende. Und zeigte ihm auch noch das neue Jugendhotel, das demnächst in Jessenitz eröffnet werden soll.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Gehe immer gut gelaunt durchs Leben.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Überall, wo Wald, Wasser und Ruhe sind. Da fühle ich mich am wohlsten.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Discjockey zu tiefsten DDR-Zeiten. Da war ich in der achten Klasse und recht erfolgreich.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für meine Musikanlage. Mit den Puhdys und City habe ich damals öfter Disko gemacht. Von den Puhdys habe ich damals ein ganz tolles Mikro erstanden. Das war zwar teuer, aber sein Geld wert.
Wo findet man Sie am ehesten?
Im Jessenitzer Aus- und Weiterbildungswerk, hier verbringe ich die meiste Zeit.
Was stört Sie an anderen?
Unzuverlässigkeit und Faulheit. Beides verabscheue ich zutiefst.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Zu meinen Musikzeiten waren das die Eagles, einfach eine tolle Truppe.
Was würden Sie gern noch können?
Ich würde mich gern in der Computerwelt perfektionieren, beispielsweise richtig programmieren können.
Was bedeutet Ihnen persönliches Glück?
Wenn man sich selbst verwirklichen kann und das Leben Spaß macht. Ich plane immer weit im Voraus.
Wen würden Sie gern einmal treffen?
Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, um mit ihr einen regen Gedankenaustausch zu pflegen. Sie ist eine Politikerin, die ihr Mäntelchen nicht in jeden Wind hängt. Das imponiert mir.
Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Ganz viel Milch. Ich bin ein absoluter Fan davon. (lacht)
Wenn Sie kochen oder essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?
Auf jeden Fall Hausmannskost. Deutsche Küche, wie zum Beispiel Bratkartoffeln, oder ein Steak. Oder auch ein schönes Bauernfrühstück, ehrlich und rustikal ohne Schnickschnack eben.
Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Auf meine Familie und die beiden Kinder.
Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?
Noch ein bisschen was von der Welt sehen. Norwegen auf jeden Fall. Und mit meinem Sohn möchte ich auf jeden Fall mal mit dem Kanu durch Kanada paddeln.
Können Sie sich mit nur einem Wort beschreiben?
Offen.
Wo ist für Sie Heimat?
Überall dort, wo ich mich wohlfühle, beispielsweise in meinem selbstgebauten Haus in Hagenow.
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten?
1. Dass die Familienverhältnisse so bleiben, wie sie sind.
2. Unbedingt viel Reisen, man hat einfach noch zu wenig gesehen von der Welt.
3. Dass mir der Lebensstandard, den ich heute habe, auch zukünftig erhalten bleibt.
Verraten Sie uns etwas, was keiner von Ihnen weiß?
Da gibt es nichts. Ich habe keine Geheimnisse.
Wie wichtig ist die Liebe in Ihrem Leben?
Geliebt zu werden und lieben zu dürfen, ist mir sehr wichtig in meinem Leben. Menschen, die ohne Liebe durchs Leben gehen müssen, werden früher oder später unausstehlich.

Welche Erinnerung verbinden Sie mit Ihrer ersten Reise?

Mit dem Moped, einem S 50, und etlichen Kumpels in die Feldberger Seenlandschaft zu fahren. Das war hammermäßig geil.....

Wem sollen wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Da fällt mir im Moment keiner ein. Sie werden schon selbst einen interessanten Menschen entdecken und befragen. (lacht)

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