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Nach der Landtagswahl : Mit Freude, Schreck und Vorsicht

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Gemischte Stimmung Zwei Kandidaten schaffen es in den Landtag

von
erstellt am 05.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Ludwigslust-Parchim  Freude und Schreck über das Wahlergebnis in der Hagenower Region: Elisabeth Aßmann blickt „vorsichtig“ in ihre Zukunft als Landtagskandidatin. Die junge SPD-Frau hat es  neben ihrem Parteikollegen Till Backhaus  ins Schweriner Schloss geschafft. „Ich freue mich über das Ergebnis“, sagt sie gestern auf Nachfrage. Aber es sei auch erschreckend, wie viele Stimmen die AfD  erhalten habe. Immerhin sei ihr Lokal-Kontrahent der Alternative für Deutschland, Christian Kaminski, in zwei Gemeinden stärkste Kraft gewesen. In Groß Krams etwa erreicht er mit etwa 30 Prozent die meisten Wähler.  Gleiches Ergebnis im Hagenower Bezirk 4. In Gammelin ist Kaminski mit knapp 30 Prozent gleich auf mit der CDU-Kandidatin Nicole Wolf.

Elisabeth Aßmann schätzt, dass die Arbeit mit der AfD als Opposition eher schwierig werden dürfte. Im September will sie ihr Büro in der Landeshauptstadt beziehen, bevor es nach der konstituierenden Sitzung des Landtages am 4. Oktober so richtig losgeht mit der landespolitischen Arbeit.

Mit der Wahlbeteiligung am Sonntag sind der Landkreis und einzelne Kommunen zufrieden. In den 63 Bezirken des Wahlkreises 17 sind 20210 Menschen an die Urne gegangen  (61,6 Prozent). In den 55 Bezirken des Nachbar-Wahlkreises 18 liegt die Beteiligung mit 21780 Wählern sogar bei 65,2 Prozent und damit über dem Landesdurchschnitt von 61,7 Prozent.

In der Stadt Hagenow freut man sich über diesen Trend. Dort machen 57,85 Prozent der 9385 Wahlberechtigten ihr Kreuz – eine deutliche Steigerung zur letzten Landtagswahl 2011 (50,68 Prozent). „Das ist gut für Hagenow“, sagt Stadtwahlleiter Erik Hofmann. Noch mehr locken die 140 Wahlhelfer des Amtes Hagenow-Land in die 20 Wahllokale: Von den 7065 Berechtigten geben knapp 70 Prozent ihre Stimmen ab.

 

 

 

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