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Lübtheener bei Voice of Germany : Mit der Musik nach ganz oben

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Lübtheener Hendrik Zwar spielt seine Gitarre wann und wo immer er kann. Nun will er in Casting-Show sein Talent unter Beweis stellen

von
erstellt am 28.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Seine Gitarre hat er eigentlich immer dabei. Und immer, wenn es sich ergibt, holt er sie raus und spielt – auf der Straße, vor Bars, bei Freunden. Für Hendrik Zwar ist Musik nicht nur ein Hobby – sie gehört zu seinem Leben. Der Lübtheener fängt mit 12 Jahren an, sich das Gitarre spielen selbst beizubringen. Er singt im Chor, gründet verschiedene Bands, entwickelt sich musikalisch weiter.

„Heute spiele ich acht Instrumente“, sagt der 25-Jährige. Und wann immer es passt, bringt er Freude mit seinen Liedern. „Das ist, was mir Spaß macht“, sagt Hendrik. „Ich gebe mit meinem Talent etwas weiter.“

Nun will der junge Musiker die Möglichkeit nutzen, auf sich aufmerksam zu machen, um irgendwann von seiner Musik leben zu können. Er bewirbt sich für die neue Staffel der Casting-Show „the voice of germany“. Hier hofft er, endlich entdeckt zu werden.„Mein Ziel ist es, mit meiner Musik einmal richtig Geld zu verdienen.“

In den nächsten Tagen wird das Bewerbungsvideo für die Show gedreht. Danach entscheidet sich, ob der Lübtheener in die Musiksendung eingeladen wird. „Das Lied steht noch nicht ganz fest, aber es wird auf jeden Fall was mit Gitarre sein.“


Bei Musikshow in die Top 50 gesungen


Bereits im vergangenen Jahr hat sich Hendrik bei der Casting-Show beworben. „Ich wurde auch eingeladen, aber leider musste ich dann arbeiten.“ In diesem Jahr hat der Musiker vorgesorgt, mit seinen Kollegen in Schwerin abgesprochen, dass sie ihn dann vertreten.

Es ist nicht die erste Casting-Show, für die der 25-Jährige sich bewirbt. „Ich war auch schon bei ,Deutschland sucht den Superstar‘“, erzählt er. Von 5000 Bewerbern sei er unter die besten 50 gekommen. „Aber als ich das zweite Mal vor Dieter Bohlen gesungen habe, da war ich zu aufgeregt und habe mich versungen“, erinnert er sich an die Show vor acht Jahren.

Aus diesen Fehlern habe er viel gelernt. Der Druck, sich bestmöglich zu präsentieren, sei schon eine besondere Situation.

Er habe schon mehrere Auftritte mit seinen Bands gehabt. Und auch für das erste selbstgeschriebene Lied im Tonstudio in Hamburg gestanden, das er und seine Freunde Felix Nagel und Michael Hübner zur 650 Jahrfeier von Lübtheen komponiert haben. „Aber das ist nicht damit zu vergleichen, vor der Jury zu sitzen. In diesem Moment muss alles stimmen, man muss sein Bestmögliches geben. Dieser kurze Moment entscheidet über bleiben oder nicht.“

Ende Januar wird Hendrik Zwar erfahren, ob er sich in der Musikshow beweisen kann. Dann beginnen die Castings. Und die Chance, als Musiker bekannt zu werden. Der Sprung, es alleine zu schaffen, ist schwer. „Es ist nicht einfach, als Straßenmusiker selbst entdeckt zu werden. Es gibt einfach so viele Talente“, sagt Hendrik. Doch auch wenn es mit der Casting-Show nicht klappt, „den Weg der Musik werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen“.

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