TREC in Gresse : Mit der Karte durch Wald und Flur

Beifahrerin Ira Steffen (Zarrentin) „fuhr“ die Strecke schon ab.
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Beifahrerin Ira Steffen (Zarrentin) „fuhr“ die Strecke schon ab.

Pferdefreunde wollen das in Frankreich beliebte Orientierungsfahren mit Gespann auch in Mecklenburg bekannt machen

svz.de von
27. Juli 2014, 17:41 Uhr

Drei Männer und ein Traum: Martin Zechser, Peter Schäfer und Jörn Sievers wollen Norddeutschland für das „Techniques de Randonnée Equestre de Compétition“ begeistern. Das ist französisch. TREC ist die Abkürzung für eine Disziplin im Reitsport, die sich in Frankreich einer großen Fangemeinde erfreut. Wie Martin Zechser meint, gibt es dort wohl kaum ein Dorffest ohne Orientierungsfahrt mit Gespann und Kutsche.

Hier im Norden herrscht da bislang Fehlanzeige. Bis zum am Sonnabend, da fand der erste Wettbewerb dieser Art statt. Martin Zechser veranstaltete die Premiere und hätte selber gern daran teilgenommen. Das ging leider nicht, da er die Gegend kennt und somit gegenüber des Starterfeldes einen zu großen Heimvorteil gehabt hätte, erklärte Peter Schäfer. Der bewertet als Richter Fahrer und Reiter.

Auch die sind mit Karte und Kompass in Wald und Flur unterwegs, um nicht in der Kutsche, sondern im Sattel eine vorgeschriebene Strecke in einer bestimmten Zeit zu absolvieren, unterwegs ihnen unbekannte Kontrollpunkte zu passieren und Aufgaben zu lösen. Deutschlands Junioren sind da sehr erfolgreich, sagte Brigitte Kindel. Die Teamchefin der Nationalmannschaft erinnerte, dass diese gerade im Orientierungsritt in Belgien den Europameistertitel holten.

Sie lobte die Premiere in Gresse. Hier fühlte sich der Pferdesportler Jörn Sievers wohl und freute sich auf die Fahrt mit Ira Steffen, die das Gespann durch idyllische Natur führen sollte. Elf Gespanne starteten beim ersten TREC in Gresse. Martin Zechser glaubt, dass es beim zweiten Wettbewerb mehr sein werden. Er will auf jeden Fall weiter machen.

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