Hagenow : Mit dem Segelflieger übers Land

Thomas Blaudszun in seinem Büro in der Schweriner Straße.
Thomas Blaudszun in seinem Büro in der Schweriner Straße.

Der Hagenow Heider Thomas Blaudszun möchte gern mal in die Lüfte abheben und engagiert sich in seiner Freizeit sehr für den BUND

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17. April 2015, 15:09 Uhr

Thomas Blaudszun arbeitet als Rechtsanwalt und setzt sich in seiner Freizeit ehrenamtlich für den Umwelt- und Naturschutz ein. Viele werden sich bestimmt daran erinnern, dass er sich in der Lübtheener Region in der Bürgerinitiative „Braunkohle Nein“ gegen einen drohenden Braunkohletagebau auf dem Truppenübungsplatz Lübtheen engagierte. Blaudszun hat damals die Bürgerinitiative mitgegründet und im Vorstand mitgearbeitet. Vor genau zehn Jahren begann sich der Bürgerprotest in Lübtheen zu formieren und dies, wie sich heute zeigt, erfolgreich. Wer weiß, was passiert wäre, wenn es ihn nicht gegeben hätte. Über den Verein „Braunkohle-Nein“ ist Thomas Blaudszun zum Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) gekommen. Damals haben die Lübtheener Verbündete im Kampf gegen das Braunkohletagebauvorhaben gesucht und beim BUND in Schwerin und in Nordrhein-Westfalen gefunden. Er wurde gefragt, ob er sich vorstellen könnte, im Vorstand des BUND mitzuarbeiten. Und er konnte es. Der Hagenower ist seit mittlerweile sieben Jahren stellvertretender Landesvorsitzender des BUND. Beruflich ist er als Rechtsanwalt in Hagenow tätig und bearbeitet Fälle im Zivil-, Verwaltungs- und Strafrecht. Der gebürtige Osnabrücker lebt seit 1998 in Hagenow Heide.

Er beantwortet Dieter Hirschmann von der SVZ die beliebten Fragen zum Wochenende.


Was ist Ihr Lebensmotto?
Da fällt mir ein Ausspruch des Reformators Martin Luther ein: „Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz“. Einen gewissen Optimismus und eine gewisse Fröhlichkeit sollte man sich immer bewahren.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Für mich gibt es mehrere Lieblingsplätze, ich bin in meinem Leben schon sechs Mal umgezogen, von daher bin ich da nicht so festgelegt. Aber beim Skifahren sind die Alpen, insbesondere die Dolomiten, für mich ein Lieblingsplatz, ich bin auch gern an der Ostseeküste auf Rügen, Usedom oder auf dem Darß, und dann bin ich auch gern immer mal wieder in meiner Heimatstadt Osnabrück, in der ich auch studiert habe.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Das war im Alter von ungefähr zehn Jahren, da habe ich bei uns im Dorf mit dem Fahrrad und schweren Satteltaschen Werbezeitungen ausgetragen. Das habe ich zwei Mal die Woche gemacht, ein Durchgang dauerte immer vier Stunden.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
So genau weiß ich das nicht mehr. Aber ich glaube für Fußbälle und Fußballschuhe, und ich habe mir damals schon viele Bücher gekauft.
Was würden Sie als Bürgermeister von Hagenow anders machen?
Ich würde gern den Sport, insbesondere den Vereinssport, mehr gefördert wissen. Die bauliche Situation einiger Sportanlagen in der Stadt, z.B. der Sportplatz in der Parkstraße, ist verbesserungswürdig. Ich bin Mitglied im Hagenower SV, spiele dort aktiv Tischtennis. Und ich würde auch mehr Freizeit- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche machen. Es wäre schön, wenn es hier mehr interessante Angebote geben könnte, die die jungen Leute annehmen, damit sie vom PC wegkommen.
Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Sonnabend.



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