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Neuhaus-Lüneburg : Mit dem HVV bald bis nach Neuhaus fahren?

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wirtschaftsausschuss spricht sich für Antrag der Linken aus Thema im Kreisausschuss am 20. November

von
erstellt am 04.Nov.2017 | 12:00 Uhr

Mit einem Ticket per Bahn, Bus und Fähre von Hamburg bis nach Neuhaus zu fahren, ist keine Zukunftsvision mehr. Der Kreisausschuss Lüneburg wird sich auf seiner Sitzung am 20. November mit der Aufnahme des Bereiches der Gemeinde des Amtes Neuhaus in den Tarifverbund des HVV befassen.

Der Wirtschaftssausschuss des Kreistages Lüneburg hat sich auf seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag auch mit dem Antrag der Linken beschäftigt, den Bereich des Amtes Neuhaus in den Verkehrsverbund des HVV aufzunehmen.

Dieser Antrag wurde mit deutlicher Stimmenmehrheit angenommen, wie Ulrich Mentz von der Kreisentwicklung der Kreisverwaltung Lüneburg gestern im SVZ-Gespräch sagte.

Interesse der Linken war es, den Bereich der Gemeinde Amt Neuhaus in den HVV aufzunehmen. Wie aus dem Fachdienst, Bereich Schule, auf der Ausschusssitzung erläutert wurde, belaufen sich die Kosten für den Landkreis für die Übernahme in den Tarifverbund auf jährlich rund 10 000 Euro. Hinzu kommt nach den Worten von Ulrich Mentz, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Landkreis Ludwigslust-Parchim prüfen, für den angrenzenden Bereich Mitglied im HVV zu werden. Das hätte den Vorteil, dass dann auch über den Bahnhof in Brahlstorf mit HVV-Tarif gefahren werden könnte.

Da es aber innerhalb der Gemeinde Amt Neuhaus noch unterschiedliche Tarife für die Kurz- und Langstrecke gibt, besteht hier noch Handlungsbedarf. Denn die Kosten für die Kurzstrecke, die es im HVV nicht gibt, müssten dann angehoben werden. Wie Mentz sagte, wolle man aber keinen benachteiligen, weil die Kurzstrecken vor allem auch an den Markttagen von den Einwohnern der Flächenregion genutzt werden.

Wie geht es jetzt weiter mit dieser Thematik? Der Antrag der Linken geht mit dem zustimmenden Votum des Wirtschaftsausschusses in den Kreisausschuss, der nach Informationen von Mentz am 20. November tagt. Wenn auch dort eine positive Entscheidung fällt, könnte mit der Umsetzung dann im kommenden Jahr begonnen werden.

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