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Wittenburg : Mit dem Auto direkt in den Kindergarten?

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Halteverbot vor Kita am Friedensring beschlossen / Parkplätze in der Nähe reichen

von
erstellt am 25.Sep.2014 | 10:29 Uhr

Dieser Beschluss der Stadtvertretung, bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, wird den Alltag vieler Familien aus Wittenburg und Umgebung verändern. Aus Sicherheitsgründen soll nun vor dem Bereich der IB-Kita am Friedensring ein absolutes Halteverbot beschlossen werden, auf beiden Seiten. In der ursprünglichen Vorlage war zunächst nur von einer Seite die Rede gewesen. Sowohl Versammlungsleiterin Sybill Moß als auch Bürgermeisterin Margret Seemann brachten schnell ein Halteverbot auf beiden Seiten ins Gespräch.

Ein eingeschränktes Halteverbot würde Parken für drei Minuten zu erlauben. Das sei von der Politesse nicht zu kontrollieren. Zudem gehen es darum, den Bereich vor der Schule zu entschärfen. So hatte es im Vorfeld Klagen von der Schule gegeben, dass wild parkende Eltern den Schulbusverkehr doch arg behindern würden. Dagegen gab es keinen Widerrede, wohl aber den Vorschlag von Axel Körner von der CDU-Fraktion. Der erinnerte an die nicht genutzte Fläche auf dem Gelände der Kita, wo man locker viele Parkplätze für die Eltern bauen könnte. Zu unsicher, zu teuer und auch gar nicht nötig, hielten viele aus der SPD-Fraktion dagegen. Schließlich gäbe es direkt gegenüber der Kita eine große Parkfläche. Es sei doch eine Unsitte geworden, dass viele Eltern ihre Kinder fast noch auf die Toilette fahren wollte. Der Meinung war auch Dr. Barbara Gubalke, aus der SPD-Fraktion. „Das übermäßige Taxifahren der Kinder muss eingegrenzt werden. Es ist doch viel besser, wenn sie mit ihren Eltern lernen, wie man ein Straße sicher überquert. Es wäre doch paradox eine Parkplatz für die Eltern zu bauen, wo es in unmittelbarer Nähe doch viele Parkflächen gibt.“

Und so wurde es dann auch beschlossen.

Heftige Diskussionen, vor allem zwischen der Bürgermeisterin Margret Seemann und Michael Luchs gab es dann noch bei der am Ende mit großer Mehrheit beschlossenen Bewässerungsanlage für den Sportplatz am Friedensring. Weil der Eigenanteil der Stadt von etwas mehr als 8000 Euro auf nun fast 29000 Euro steigen, sah Luchs sich getäuscht. Die Stadt wies darauf hin, dass es sich um zwei verschiedene Projekte mit unterschiedlicher Förderung handele. Man wolle das Projekt ordentlich umsetzen und nicht nach zwei Jahren neu beginnen.

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