Lübtheen : Mit 900 PS über den Acker

Für den „Highlander“ zählt nur der Sieg.
Für den „Highlander“ zählt nur der Sieg.

13. Lübtheener Trecker-Treck / Dieses Wochenende an der Motocross-Strecke

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17. Juni 2015, 11:45 Uhr

Sonne, Strand und Meer zählen für Ronny Schupetta nicht wirklich, er wühlt lieber mit seinem „Highlander“ in Matsch und Dreck. Das Grollen und Donnern der Motoren zieht vermutlich auch an diesem Wochenende wieder viele Schaulustige zum Trecker-Treck an die Motocross-Strecke.

Die Hubraumteufel, das Treck-Team aus Lübtheen, wollen an diesem Wochenende, dem 20. und 21 Juni, wieder zeigen was ihre über 10  000 Euro teuren Eigenbauten können. Zudem muss das Team auch seine ersten Plätze in der Landesmeisterschaft verteidigen, wie Schupetta sagte. Sie stehen mit dem „Highlander“, dessen Motor von einem amerikanischen Panzer M48 T2 stammt und etwa 900 PS hat, in der 4,5 Tonnen-Klasse auf Platz 1 und in der 3,5er-Klasse auf Platz 2. Mit „Bronco“, der ebenfalls einen 700 PS starken Panzermotor hat, in der 2,5- und 3,5 Tonnen-Klasse ebenfalls auf Platz 1. Nur der kleine „Bastard“ mit einem Flugzeugsternmotor – besser bekannt aus dem ehemaligen Argraflieger der DDR-Zeit, hat es mit seinem 350 PS Motor in der 1,6 Tonnen-Klasse bisher nur auf Platz 2 geschafft. Das wollen die Hubraumteufel aber dieses Jahr ändern. Der Trecker-Treck, ein Sport mit amerikanischen Wurzeln, ist ein Motorsport, bei dem ein mit Gewichten beladener Wagen (Bremswagen) mit einem Zugfahrzeug (Traktor) möglichst weit geschleppt werden muss, erklärt Schupetta. Das Ziel ist es, den Bremswagen 80 Meter weit zu ziehen, dass wäre dann der Full Pull – der den Sieg bedeuten könnte, wenn diesen keiner weiterer schafft

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