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Hagenow : Mein Geheimnis: „Ich bin verliebt in meine Familie“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wolfgang Weichhold trainiert seit 1984 die Zehn- bis 21-Jährigen der Schützenzunft 1794 Hagenow e. V.

von
erstellt am 08.Mai.2015 | 14:17 Uhr

Jeder Jugendliche sei es wert, dass man sich um ihn kümmere, dass man ihm Werte und Tugenden vermittele. Das ist zumindestens die feste Überzeugung von Wolfgang Weichhold. Der 63-Jährige trainiert seit 1984 den Nachwuchs bei der Schützenzunft 1794 Hagenow e. V. Das sind 12 der insgesamt 70 Mitglieder, auf die der gebürtige Völschower aus dem Kreis Demmin sein Augenmerk richtet. Die Schützenzunft sei mehr als nur ein Name, betont Weichhold. Sie ist die sportliche Heimat aller Mitstreiter. Hier könnten Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer ihre persönliche Sportart ausüben - allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie.

SVZ-Redakteur Thorsten Meier stellte ihm in der heimischen Küche bei einer Tasse Kaffee die beliebten Fragen zum Wochenende.

Was ist Ihr Lebensmotto?
Man kann aus allen Situationen etwas machen. Jammern nützt nichts. Jedes Problem ist auch eine Herausforderung.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mein Lieblingsplatz habe ich zu Hause im Garten. Da kann ich neue Kräfte tanken. Ich sitze dann gern auf der Bank mit Blick auf die kleine Scholle, die wir bewirtschaften.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Mieten packen und Kartoffeln sammeln sowie Rüben verziehen. Da war ich noch Kind, als ich mir in der Landwirtschaft mein erstes eigenes Geld verdient habe.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
So viel gab es ja damals nicht dafür, aber ich glaube, ich habe mir ein kleines Transistorradio gekauft.
Wo findet man Sie am ehesten?
Im Garten und zweimal die Woche auf dem Schießplatz in Granzin, wo ich die Jugend trainiere. Wir schießen dort mit Kleinkaliber, Pistole und Luftgewehr. Alles, was nicht solchen Krach macht, das Sportliche steht bei uns im Vordergrund. Wir sind mit unseren Kindern und der Jugend recht erfolgreich.
Was würden Sie gern noch können?
Ich bin glücklich mit dem, was ich kann. In meinem bisherigen Leben habe ich mir vieles, was das Handwerkliche betrifft, selber beigebracht.
Was stört Sie an anderen?
Hilflosigkeit.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Frau Regina, sie hat uns zwei gesunde Töchter auf die Welt gebracht. Aus beiden ist was Vernünftiges geworden, sie sind anständige Menschen.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Sonnabend.

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