zur Navigation springen

Kogel : Mehrheit gab es erst in der zweiten Runde

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wiederholung nach Formfehler notwendig

svz.de von
erstellt am 27.Aug.2014 | 16:14 Uhr

Die Gemeindevertreter von Kogel hatten auf ihrer jüngsten Sitzung am Dienstagabend im Gemeindehaus die Wahl des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters zu wiederholen. Aufgrund einer Rechtmäßigkeitsprüfung durch die Verwaltung war die erste Wahl nicht gültig.

Auf der konstituierenden Sitzung der Kogler Gemeindevertretung am 18. Juni haben zwei Wahlgänge stattgefunden, keiner erhielt nach Informationen aus dem Amt Zarrentin die erforderliche Mehrheit. Eine Stichwahl, wonach der mit den meisten
Stimmen gewählt ist, hat auf dieser Sitzung nicht stattgefunden. Somit wurde diese Wahl nicht abgeschlossen und ist als nichtig und unwirksam zu werten, heißt es dazu weiter aus der Zarrentiner Verwaltung.

Das Gleiche gilt für die Ernennung zum Ehrenbeamten. Gemäß der Rechtsauskunft des Rechtsamtes der Kommunalaufsicht des Landkreises, reicht es eben nicht aus, dass lediglich die Stichwahl nachgeholt werden kann. „Es ist somit die Wahl des zweiten Stellvertreters der Bürgermeisterin zu wiederholen“, sagte Bürgermeisterin Beate Hoffmann auf der jüngsten Sitzung im Gemeinderaum Kogel am Dienstagabend.

Das Interesse der Einwohner war groß, wer die Mehrheit als zweiter stellvertretender Bürgermeister bekommen soll. Es standen drei Kandidaten für die geheime Wahl bereit: Martin Voß, Antje Germer und Frank Fentzahn.

Im ersten Wahlgang bekam keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit. In der zweiten Runde erreichte Martin Voß die Mehrheit und ist somit zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister gewählt und von Bürgermeisterin Beate Hoffmann ernannt worden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen