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Wittenburg : Mehr Sicherheit für spielende Kinder gefordert

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Michael Luchs, CDU-Stadt-Fraktionschef, macht auf ein drängendes Problem am Löninger Ring aufmerksam

von
erstellt am 10.Feb.2015 | 08:17 Uhr

Der Löninger Ring, ein klassischer Eigenheimstandort, wächst und gedeiht. Das ist auch gut so, weil es von der Stadt Wittenburg gewollt ist. Doch nun schreitet die Bebauung schneller voran, als geplant. Der öffentliche Spielplatz, der sich einst am Ende der Baugrundstücke befand, liegt nun mittendrin. Und direkt an einer viel befahrenen Straße. Für Autofahrer und Kinder gleichermaßen eine heikle Angelegenheit. Denn, da die Tummelfläche an einer leichten Kurve liegt, ein großes rotes Werbeschild überdies die Sicht auf Klettergerüst und Rutsche versperrt, ist die Gefahrenquelle insbesondere für Kraftfahrer schlecht einsehbar. Und da Kinder bekanntlich im Eifer des Spieles weder nach links noch nach rechts schauen und weder Zaun noch Hecke ihren Tatendrang behindert, besteht eigentlich immer die Möglichkeit, dass sie vor ein Auto laufen.

„Erst, wenn was passiert, ist das Geschrei groß“, merkt deshalb auch Michael Luchs an. Er und seine CDU-Stadt-Fraktion, der er vorsteht, haben schon im letzten Jahr auf das drängende Problem aufmerksam gemacht. „Wir hatten im August 2014 schon mal einen Antrag gestellt, um hier schnellstens Abhilfe zu schaffen. Das wurde von der Stadtvertretung aber abgelehnt, weil angeblich kein Geld dafür da war“, erinnert sich der Unionspolitiker. Ihm gehe es gar nicht darum, den gesamten Spielplatz einzuzäunen, sagt der Witterburger beim gestrigen SVZ-Lokaltermin. „Aber wenigstens die ersten 20 bis 30 Meter am Anfang des Spielplatzes sollten den Spieldrang der Mädchen und Jungen schon irgendwie abbremsen. Und die Autofahrer darauf aufmerksam machen, dass hier spielende Kinder plötzlich und unverhofft die Fahrbahn betreten könnten. Denn meines Wissens darf hier mit Tempo 30 gefahren werden. Auch das kann mitunter schon zu Unfällen führen. Auch wäre es vielleicht ratsam, mit einem Hinweisschild auf den Spielplatz aufmerksam zu machen.“ Im Zuge der Haushaltsplanung für 2015 habe seine Fraktion das Thema erneut zur Sprache gebracht. In der Hoffnung, dass in diesem Jahr etwas gegen diese offensichtlich von Vielen unterschätzte Gefahr getan werde. „Wir reden hier über eine finanzielle Aufwendung von vielleicht 2000 Euro. Das sollte uns doch wohl die Gesundheit und das Leben unserer Kinder wert sein, oder?“

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