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Hagenower Kreisblatt

20. November 2017 | 03:26 Uhr

Neuhaus : Max mit Fanny im Fernsehstudio

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Der zwölfjährige Junge aus Neuhaus hatte im „Tierischen Jahresrückblick“ von Hundeprofi Martin Rütter beim Sender VOX einen Auftritt

von
erstellt am 08.Jan.2015 | 13:37 Uhr

Eigentlich ist Maximilian ein ganz normaler Junge. Er lebt mit seinen Eltern in Neuhaus, geht zur Schule, macht seine Hausaufgaben. Eigentlich. Aber seit seinem sechsten Lebensjahr züchtet er von Aussterben bedrohte Haustiere, kümmert sich zusammen mit seinem Vater Jens Jasker um die jetzt 80 Tiere, und das ist schon mal ziemlich außergewöhnlich.

Und inzwischen ist er auch noch Medienprofi, denn seine Geschichte wurde schon zweimal im Fernsehen erzählt (bei SAT1 und im NDR), der Rundfunk war schon da und natürlich auch diverse Zeitungen. Vor Kurzem hatte der Zwölfjährige sogar einen Auftritt in einer Fernsehsendung und ist nun einem Millionenpublikum bekannt.

Im „Tierischen Jahresrückblick“ von Hundeprofi Martin Rütter saß er im Fernsehstudio des Senders VOX in Köln und erzählte frei von der Leber weg, was er macht und warum er es macht. Mit im Studio waren Hündin Fanny und zwei Meißener Widder und im Publikum saßen Vater Jens und Bruder Christoph. „Ich war schrecklich aufgeregt, hatte die Nacht in Köln im Hotel schlecht geschlafen“, gibt Jens Jasker gerne zu. Max war die Ruhe selbst. „Ich fand natürlich schon alles interessant, aber es hat mich nicht aufgeregt.“

„Wir sind am Tag vor der Aufzeichnung nach Köln gefahren. Fanny und die beiden Kaninchen kamen mit ins Hotelzimmer und am nächsten Tag ging es ins Studio. Alle waren ausgesprochen nett und bemüht, ich habe mich mit Martin Rütter unterhalten und Max wurde die ganze Zeit über betreut und versorgt. Er hat seinen Auftritt ganz unaufgeregt und ruhig abgespult“, ist Jens Jasker stolz auf seinen Jüngsten.

Bevor Martin Rütter den Schüler befragte, wurde ein Film eingespielt, den ein Fernsehteam an einem Nachmittag in Neuhaus gedreht hat. Erst erzählt Max am heimischen Küchentisch von seine Tieren und dann gibt es noch Szenen zusammen mit einigen Tieren auf der Weide in Neuhaus. Und der kleine Schafbock „Christoph“ klebt ihm an den Fersen. Auch hier wirkt Max, als würde er das jeden Tag machen.

Zuvor hatte Rütter den Meeresbiologen und Forschungstaucher Robert Marc Lehmann befragt, der über das Artensterben in den Meeren erzählte. Dass Max etwas dafür tut, das vom Aussterben bedrohte Haustierrassen erhalten bleiben, war dann der Anknüpfungspunkt. Und zum Schluss des Interviews gab es noch zwei Überraschungen, wobei schon die erste den Jungen aus Neuhaus richtig freute. „Ich bekam eine Schafschermaschine geschenkt, denn in diesem Jahr will er zum ersten Mal auch selber die Schafe scheren“, so Max.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Freitag.

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