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Hagenower Kreisblatt

17. Oktober 2017 | 15:27 Uhr

Hagenow : Mauer am Friedhof übergeben

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Raiffeisenbank und Kirchengemeinde stolz auf das Hagenower Kleinod

von
erstellt am 01.Okt.2015 | 12:41 Uhr

Ein wichtiges Kapitel in der Hagenower Stadtgeschichte ist gestern auch offizielle abgeschlossen worden. Vertreter der Kirchengemeinde und der Raiffeisenbank Hagenow begingen gestern in würdiger Form die offizielle Übergabe der in großen Teilen neu errichteten Friedhofsmauer. Die war über Jahrzehnte mehr oder weniger in großen Teilen verfallen. Das fiel aber erst so richtig mit dem Um- und Neubau der Raiffeisenbank auf. Und damit begann die Suche nach einer Lösung. Die Beteiligten waren sich nicht immer einig. Doch das Ringen um die besten Lösung habe immer auf hohem Niveau stattgefunden, würdigte Christian Jessel von der Kirchgemeinde gestern die Arbeit aller Beteiligten. Am Ende kam eine Kostenteilung im Verhältnis 60 zu 40 heraus.

Nun sind die eigentlichen Bauarbeiten schon eine Weile beendet. Und so konnte Friedhofsverwalterin Sylvia Hermann berichten, dass gerade auch viele Besucher des Friedhofes die Bauarbeiten und das entstandene Werke mehr als gewürdigt haben. Denn selbst die älteren Hagenower konnten sich kaum erinnern, wann diese Umzäunung einmal in Ordnung gewesen war. Um so größer ist die Genugtuung bei vielen, dass die Bank gemeinsam mit der Kirche ein Bündnis geschmiedet hat, um eine Mauer mal ausnahmsweise wieder zu errichten.

Denn eine Sanierung des mehr als morschen Gemäuers wäre in der Beschreibung eine Untertreibung. Es sei, gerade im Fundament nicht mehr viel da gewesen berichteten Architekt Vitali Shembrowskij und Vertreter der Firma Rogmann aus Parchim. Wurzeln und Erddruck hätten über Jahrzehnte hinweg ganze Arbeit geleistet. Im Prinzip habe man das Fundament auf Feldsteinen neu errichten müssen, um dann die Mauer nach historischem Vorbild neu aufzurichten. Jetzt sein Bau nach heutige DIN entstanden, der sehr lange stehen werde. Zumal man sich auch noch um spezielle gebrannte Steine nach historischem Vorbild bemüht hat. Insgesamt sind 45 Meter saniert worden, 60 Meter wurden neu gebaut.

 

 

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