Klostermarkt : Markt im historischen Ambiente

Im Angebot: Kunsthandwerk aus zumeist eigener Herstellung.  Fotos: Tilo Röpcke
1 von 2
Im Angebot: Kunsthandwerk aus zumeist eigener Herstellung. Fotos: Tilo Röpcke

Stände der Aussteller im und am Zarrentiner Kloster dicht umlagert

svz.de von
07. Dezember 2014, 17:02 Uhr

Am Eingang des Klostermarktes in Zarrentin spielt Manfred Saß aus Hagenow sehr zur Freude der ankommenden Besucher weihnachtliche Melodien auf seiner Drehorgel, während seine Hündin Avi das rege Treiben sitzend beobachtet. Schon an den zahlreichen Fahrzeugen mit Nummernschildern unter anderem aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen war am vergangenen Wochenende zu erkennen, dass sich der mittlerweile 16. Klostermarkt als feste Größe in der Region etabliert hat und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist.

„Dabei fing dieser Weihnachtsmarkt mit lediglich etwa 20 Ausstellern vor 16 Jahren eher bescheiden an. Ich hatte seinerzeit meinen Stand im Kreuzgang des noch baufälligen Klosters“, erinnert sich Ilona Ködderitzsch vom gleichnamigen Tee- und Geschenkestübchen in Zarrentin an die Anfänge des Klostermarktes. Durch das intensive Rühren der Werbetrommel in ganz Norddeutschland bis hin zur Ostsee würde das 2. Adventswochenende mittlerweile fest im Terminplan von mehr als 90 Ausstellern aus der ganzen Bundesrepublik stehen.

Unter ihnen ist seit etwa zehn Jahren auch Marina Aukstein aus Boizenburg, die im altehrwürdigen Kloster Schmuck, Mode und Accessoires anbot. „Ich schätze hier in der Schaalseestadt besonders die familiäre und liebevolle Atmosphäre im historischen Ambiente.“ Ob nun niveauvolles Kunsthandwerk aus überwiegend eigener handgefertigter Herstellung, kulinarische Köstlichkeiten oder ausgiebige Spaziergänge um das weitläufige Areal des Schaalsees - für jeden Besucher unseres Weihnachtsmarktes wird etwas passendes geboten“, schätzt Marina Aukstein den besonderen Reiz des Marktes.

Organisiert wird der Klostermarkt schon von Beginn an vom Gewerbe- und Tourismusverein Zarrentin e.V. mit Unterstützung der Stadt. „Besonders stolz und dankbar sind wir über die unermüdliche Hilfe des Zarrentiner Bauhofes, die unsichtbaren Geister des Marktes. Bereits eine Woche zuvor gilt es unter anderem, die Tannenbäume und Zelte aufzustellen, die Bühne im Kloster abzubauen sowie im Nachhinein sämtlichen Müll zu entsorgen, so dass das Areal am Montag wieder vorzeigbar für die Einheimischen und Touristen ist“, sagt Natalie Niehus als zweite Vorsitzende des Gewerbe- und Tourismusvereins im Gespräch mit der SVZ. Aber auch die Freiwillige Feuerwehr sowie die DLRG Zarrentin würden durch ihren Einsatz zu einem reibungslosen Ablauf des zweitägigen Weihnachtsmarktes beitragen.

Bereits am 16. Dezember wird sich das sechsköpfige Organisationsteam des Klostermarktes treffen, um die diesjährige Auflage auszuwerten und erste Absprachen für das kommende Jahr zu tätigen. Fest steht bereits: Auch 2015 will der Zarrentiner Klostermarkt Besucher aus ganz Norddeutschland mit regionalen Produkten aus vorwiegend eigener Herstellung wieder in seinen Bann ziehen. Er zählt jetzt schon zu den schönsten Märkten in der Weihnachtszeit im Norden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen