Weihnachtsmarkt Lübtheen : „Markt bleibt traditionell familiär“

Alexander Wulf aus dem Lübtheener Ordnungsamt freut sich schon auf den Weihnachtsmarkt in der Lindenstadt, der wieder klein und familiär sein wird.
Alexander Wulf aus dem Lübtheener Ordnungsamt freut sich schon auf den Weihnachtsmarkt in der Lindenstadt, der wieder klein und familiär sein wird.

Kirchenplatz in Lübtheen wird am 16. Dezember zum Treffpunkt für alle Weihnachtsfans.

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07. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Es steht ein klares Konzept hinter dem Weihnachtsmarkt in Lübtheen. Alles soll klein, familiär und stimmungsvoll sein. „Es geht nicht darum, hier eine riesige Verkaufsveranstaltung zu organisieren. Unser Weihnachtsmarkt ist von Lübtheenern für Lübtheener“, sagt Alexander Wulf, der mit den Mitarbeitern der Stadtverwaltung den Markt am 16. Dezember organisiert hat.

Vor allem Nathalie Winkelmann, die Auszubildende im Rathaus hat sich liebevoll um die Abstimmung mit den Schaustellern und Betreibern der Verkaufsbuden gekümmert. Was anderswo allerdings bedeutet, dass das Riesenrad neben der Losbude stehen muss und die Zuckerwatte nicht beim Spanferkel verkauft werden sollte, ist hier auf einer ganz anderen Ebene zu behandeln. „Hier ist das alles ganz familiär und auch das Angebot ist unserer kleinen Stadt angemessen. Das ist aber überhaupt nicht negativ. Ganz im Gegenteil der Weihnachtsmarkt in Lübtheen hat in jedem Jahr seinen ganz besonderen Charme“, sagt Alexander Wulf. Charme auch deshalb, weil es in der Regel nicht einmal Konkurrenzsituationen gibt. Denn die „Verkäufer“ stimmen sich im Vorfeld des Marktes ab, was sie anbieten. Dabei soll alles auch immer in fairen finanziellen Rahmen bleiben. Ähnlich wie beim großen Kinderfest in der Lindenstadt sind es jährlich zum Weihnachtsmarkt auch Hunderte Besucher, die zum Kirchenplatz kommen. Man kennt sich, man schätzt sich. Bockwurst von Feuerwehr, Leckeres aus der Fisch-Räucherei, Bratwurst bei den Sportlern des LSV, Kakao und Glühwein vom Lobetal oder Gebäck und Selbstgebasteltes von der 11. Klasse des Robert-Stock-Gymnasiums aus Hagenow, die ihre Abschlussklasse etwas aufbessern wollen. „Auf unserem Weihnachtsmarkt trifft sich Jung und Alt und kommt ins Gespräch. Bei einem Gläschen Glühwein und einer Kleinigkeit zu essen. Wichtig ist, dass das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird“, sagt Wulf, der in Lübtheen im Ordnungsamt arbeitet. Höhepunkte des Marktes, der am nächsten Sonnabend stattfindet, sind dann mit Sicherheit die Auftritte auf der kleinen Bühnen, vor der ein paar Bankreihen für Besucher aufgestellt werden.

Nach der Eröffnung durch die Bürgermeisterin tritt die Kita „Am Wiesengrund“ auf und wird von der Floriangruppe der Feuerwehr abgelöst. Clown August bringt die Kinder zum Lachen, ehe der Weihnachtsmann zu Gast ist.
Das Weihnachtskonzert des Kirchenchores und des Gemischten Chores sind in der Kirche das Vorspiel für die Feuershow der Black-Fire-Artist, ehe später Shari durch das musikalische Abendprogramm führt.

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