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Hagenower Kreisblatt

18. November 2017 | 15:10 Uhr

Amt Neuhaus : Manfred Nahrstedt macht weiter

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Landrat erreicht die absolute Mehrheit und bleibt im Amt / Wähler aus dem Amt Neuhaus hatten für den Wechsel zu Scherf gestimmt

svz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 13:41 Uhr

Die Amt Neuhauser hätten sich einen Wechsel an der Verwaltungsspitze des Landkreises Lüneburg gewünscht, aber Manfred Nahrstedt hat mit deutlichem Vorsprung die Wahl zum Landrat gewonnen und bleibt auf seinem Stuhl. Er konnte 50,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Monika Scherf (parteilos), die Kandidatin der CDU, kam auf 39,6 Prozent der abgegebenen Stimmen und der Kandidat der Linken, Jörg Venderbosch, landete mit 9,9 Prozent weit abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Ginge es nach den Amt Neuhausern, so gäbe es jetzt eine Landrätin in Lüneburg. Sie wählten Scherf mit 60,9 Prozent der Stimmen, wohingegen Manfred Nahrstdt nur 24,8 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte. Für Jörg Venderbosch entschieden sich 14,3 Prozent der Wähler.

Nahrstedt ist seit dem 1. November 2006 im Amt. Er setzte sich im September 2006 in einer Stichwahl gegen Stefan Porwoll mit 54,7 Prozent der Stimmen durch.

Bei der Europa-Wahl gab es wenig Überraschendes. Das Amt wählt meist recht konservativ, so auch bei dieser Europa-Wahl. Kamen auf die CDU im gesamten Landkreis 31,5 Prozent der Stimmen, so kam die CDU im Amt Neuhaus auf 47,7 Prozent der Stimmen. Die SPD konnte im Landkreis 30,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, im Amtsbereich waren es hingegen nur 21,8 Prozent. Drittstärkste Kraft bei der Europawahl im Gesamtlandkreis wurden die Grünen mit 17,6 Prozent. Im Amt Neuhaus mag man die Grünen nicht besonders, hier sind die Auswirkungen grüner Politik direkt spürbar und daher gab es für diese Partei auch nur 4,0 Prozent der Stimmen. Traditionell stärker als im übrigen Landkreis sind im Amt Neuhaus die Linken. Die Partei konnten 13,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, im Landkreis kam sie nur auf 5,2 Prozent. Das traurige Ergebnis der FDP im Landkreis mit nur 2,6 Prozent wurde im Amt sogar noch unterboten. Hier machten nur 1,9 Prozent der Wähler ihre Kreuz bei den Liberalen. Die AfD erhielt im Gesamtkreis 6,0 Prozent der Stimmen, im Amt Neuhaus waren es mit vier Prozent zwei Prozent weniger. Völlig bedeutungslos ist das Ergebnis der NPD auf Kreisebene. Nur 0,7 Prozent der Wähler wählten diese Partei.Im Amt Neuhaus waren es aber immerhin 2,3 Prozent der Wähler, also sogar mehr, als sich für die FDP entschieden. Die Wahlbeteiligung lag im Amt Neuhaus bei 52,1 Prozent, im gesamten Landkreis lag sie mit 53,1 Prozent nur etwas höher.

Im Haus des Gastes wurden die Ergebnisse von Holger Hogelücht immer ganz frisch präsentiert - allein es interessierte sich niemand dafür.

 

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