Wittenburg : „Man muss sich immer neu erfinden“

Michael Hallmann ist seit Januar 1991 Regionalleiter des IB Südwestmecklenburg. Und steht somit seit über 25 Jahren einem der großen Träger der Jugend- Sozial-und Bildungsarbeit der Region mit rund 140 Mitarbeitern in der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor.
Michael Hallmann ist seit Januar 1991 Regionalleiter des IB Südwestmecklenburg. Und steht somit seit über 25 Jahren einem der großen Träger der Jugend- Sozial-und Bildungsarbeit der Region mit rund 140 Mitarbeitern in der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor.

Internationaler Bund Südwestmecklenburg unter Führung von Regionalleiter Michael Hallmann feiert am 1. April im Rathaus Wittenburg sein 25-jähriges Bestehen

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23. März 2016, 12:10 Uhr

„Wir vermitteln vor allem Hoffnung und positive Perspektiven. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt unserer Arbeit. Überall, wo er Hilfe braucht, um würdevoll leben zu können. Egal, welcher Religion und Kultur er angehört. Wir sind parteipolitisch und konfessionell völlig unabhängig. Wir fördern Zukunft. Es geht uns besonders darum, das Mensch sein zu stärken“, betont Michael Hallmann nach kurzem Nachdenken auf die Frage, was den Internationalen Bund, auch kurz IB genannt, denn nun am besten skizziere. Der 59-Jährige ist seit Januar 1991 Regionalleiter des IB Südwestmecklenburg. Und steht somit seit über 25 Jahren einem der großen Träger der Jugend- Sozial- und Bildungsarbeit der Region mit rund 140 Mitarbeitern in der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor. Der IB Südwestmecklenburg ist eine von sechs Einrichtungen des Verbundes Nord in M-V und Hamburg/Schleswig-Holstein.

Die Mitstreiter arbeiten alltags-, lebenswelt-, familien- und sozialraumorientiert. Ihr Engagement richtet sich auf die Förderung menschlicher Entfaltung, auf die Verbesserung realer Lebenschancen und auf die Erweiterung gerechter Daseinsbedingungen. An fünf Standorten in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Lüneburg in der Region Neuhaus, erhalten jährlich über 200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ambulante und stationäre Hilfen zur Erziehung nach dem Sozialgesetzbuch. Des Weiteren werden rund 278 Kinder nach Paragraf 22 SGB VIII betreut.

„Im Landkreis Ludwigslust-Parchim leisten wir Schulsozialarbeit an sechs Schulen für rund 1 500 Mädchen und Jungen. Zu unserer Einrichtung gehören zwei Kindertagesstätten mit Krippen-, Elementar und Hortbereich sowie ein Jugend-und Kommunikationszentrum, das täglich zwischen 30 bis 50 Besucher zählt“, berichtet der gebürtige Rostocker weiter, der von 1989 bis 1991 Leiter des Kinderheimes in Gülze war. „Als 1991 die Frage der Übernahme aller drei Heime, nämlich Gülze, Dersenow und Kuhstorf anstand, wurde ein Leiter gesucht. Also habe ich mich beworben“, erinnert sich der Heimerzieher und Diplom-Pädagoge.

„An neun Schulen, beispielsweise Boizenburg, Vellahn, Neuhaus und Wittenburg, beschäftigen wir Sozialarbeiter. Wir führen ambulante Beratungen durch. An 14 Schulen sind Integartionshelfer tätig. Man muss sich immer wieder neu erfinden, um bestehen zu können“, sagt Hallmann. 56 Heimplätze und 250 Plätze im Kindergartenbereich seien eine stolze Bilanz. Und Grund zum Feiern. Am Freitag, 1. April, soll deshalb im Wittenburger Rathaus in einer geschlossenen Festveranstaltung das vergangene Vierteljahrhundert Revue passieren.

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