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Hagenow : Malte – ein „niedliches kleines Teilchen“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Neue Saison, neue Aufgabe: Hagenower will Anfänger mit kleinen Modellschiffen ins Boot holen

von
erstellt am 25.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Die Kleinen haben sie bisher immer „mit Missachtung gestraft“. Doch in dieser Saison entdeckte Werner Möller die Vorteile des Mini-Netzbootes. Für eine Regatta in Wustrow, einem ehemaligen Fischer- und Seefahrerdorf an der Ostsee, baut der Hagenower in seiner Mini-Werft ein Kinderboot um und startet damit bei der Fischländer Fischer Wettfahrt. „Ich wollte ein Schiff haben, das dort auch hinpasst“, sagt der Chef des Freundeskreises der Minizeesner Hagenow, der sonst eher größere zweimastige Zeesboote baut und zu Wasser lässt. „Und das läuft, das Ding.“ Was nicht nur ihn, sondern auch die Leute in Wustrow beeindruckt hat. So sehr, dass sie das kleine Boot spontan taufen – auf den Namen „Malte“.

Es sei eine schöne Saison gewesen, sagt Werner Möller beim Abschlusstreffen gestern im Naturbad in der Hagenower Bekow. Mit sehr viel Wind. Das mache Spaß, es gebe aber auch Grenzen. In Rostock zum Beispiel konnten viele ihre Modelle nicht ins Wasser setzen.

In der kommenden Saison möchte der Modellbauer mehr mit kleinen Booten arbeiten. Sie seien einerseits einfacher zu bauen, aber auch zu steuern, was vor allem für Einsteiger interessant sein dürfte. Dahingehend wolle er nun mehr tun, denn gerade häufen sich wieder Anfragen von Menschen, die diesem Hobby nachgehen wollen. Deshalb sitzt er gerade an einer Bauanleitung für so ein Mini-Boot wie „Malte“. Denn das wäre ideal für den Anfang. Die Modellfreunde hat er damit schon begeistert. Peter Janzowski aus Hamburg Bergedorf steuert es gestern über das Wasser. „Das ist schon niedlich“, sagt er.

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